Wirtshausmusi und a zünftige Brotzeit

Musikanten beim Grandl in Haag begeistern Jung und Alt

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img_20161029_220017Wieder voll besetzt war der Hochzeitsstadel beim Grandl, als der Haager Viergesang zusammen mit der Haager Kolpingsfamilie zum zünftigen Wirtshaussingen einlud. Auf dem Programm standen diesmal Lieder und Stückl von der Ursud Musi, vom Gitarrenduo Rupert und Johannes, der Zwoa-Dirndl-Musi und natürlich von den Gastgebern, dem Haager Viergesang. Begleitet wurde der Viergesang in bewährter Weise von Toni Deuschl an der Harfe, der auch zwei seiner Solo-Stücke zum Besten gab.

Besonders die Ursud-Musi, zu denen auch die in Haag bekannten Geschwister Valerie und Quirin Schatz gehören, spielten so erfrischend auf, dass das Publikum kaum noch auf den Plätzen hielt. Rupert und Johannes zeigten in Ihren Stücken, wie gut sich doch Volksmusik mit so manch anderer Stilrichtung verträgt und die „Zwoa Dirndl“ Maria und Steffi sangen Ihre lustigen Lieder gleich zur eigenen Begleitung dazu.

Der Haager Viergesang hatte nicht nur eigene neue Lieder wie die ganz speziell formulierte Geschichte der Haager Grafschaft mitgebracht, sondern er bezog auch gleich das Publikum mit ein. Barbara Glück studierte einige Lieder mit dem Publikum ein, das begeistert mitmachte. Hans Urban, der auch die Moderation durch den Abend in bewährter Weise übernommen hatte, ließ das Publikum ein paar speziell zusammengestellte Gstanzl gleich selber „fertig-reimen“ und konnte dabei zufrieden feststellen: „Eich hams de Musi in d´Wiagn einiglegt!“.

Die Mitwirkenden erhielten statt einer Gage eine Brotzeit vom Wirt und nur ein kleines Fahrgeld, so dass der Erlös des Abends, 500 Euro, ganz im Sinne Adolf Kolpings an die Flutopfer in Haiti gespendet werden konnte.   HU

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