Benefizturnier für die Erdbebenhilfe

DJK-Sportverein Oberndorf unterstützt Opfer in Ecuador

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svologo-blauAm Samstag, 1. Oktober, wird ab 11 Uhr auf dem Sportgelände in Oberndorf ein Benefizturnier für die Erdbebenhilfe Ecuador ausgetragen. Die teilnehmenden Mannschaften sind eine Auswahl der kirchlichen Mitarbeiter der Erzdiözese München und Freising, eine Auswahl von ecuadorianischen Studenten und die Alten Herren vom DJK-SV Oberndorf, ergänzt durch die inzwischen bestens integrierten Flüchtlinge aus Eritrea und Afghanistan.

Die geistliche Beirätin des Vereins, Sandra Pongratz, wird mit einem geistlichen Impuls die Mannschaften ins Rennen schicken. Die Spiele werden bis zirka 14 Uhr laufen. Auf Pinnwänden wird über die Ecuadorhilfe informiert und zu Spenden aufgerufen, hier ist zu sehen, wo und wie die Spenden verwendet werden. Damit präsentiert sich der Erlebnis-Sport-fair-ein DJK-SV Oberndorf ganz im Sinne des DJK-Mottos „Sport um der Menschen willen“.

Spendenkonto:

Empfänger: Bischöfliche Aktion Adveniat e.V.

Bank: Bank im Bistum Essen e.G.

IBAN: DE03 3606 0295 0000 0173 45

BIC: GENODED1BBE

Infos zur Erdbebenhilfe:

Das südamerikanische Land Ecuador ist am 16. April von einem sehr schweren Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert worden. Die Zahl der Toten stieg auf über 600 Tote. Die Naturkatastrophe hat besonders die Küstenregion Ecuadors und die Städte Pedernales und Portoviejo betroffen. Viele haben dabei ihre Häuser verloren. Noch immer bewegen Nachbeben die Erde und erschweren den Wiederaufbau. Die Erfahrung hat gezeigt, dass mit der Spende von Baumaterialien, besonders Zementsäcken, der Bevölkerung am besten geholfen werden kann, ihre Häuser wieder aufzubauen. Daher werden die Spenden besonders für diesen Zweck verwendet.

Die Partnerschaft besteht bereits seit der Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils. Zahlreiche Pfarreien, Verbände und Gläubige in der Erzdiözese pflegen Kontakte in das südamerikanische Land, beispielsweise der Diözesanrat der Katholiken, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend, das Kolpingwerk und die Katholische Landvolkbewegung. Mit jährlich rund zwei Millionen Euro unterstützt die Erzdiözese München und Freising die pastorale und soziale Arbeit der Kirche in Ecuador, beispielsweise den Bau von Schulen, Sanitätsstationen, Gemeindezentren oder Alteneinrichtungen. Und dann gibt es die auf den Begegnungsreisen gewachsenen Freundschaften, die jungen Freiwilligen, die ihren Dienst in Ecuador verrichten, momentan vier davon im Erdbebengebiet, die Gott sei Dank unversehrt blieben.

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