Schau mich nicht so an

Unser Kino-Tipp: Stilistisch ungewöhnliche Geschichte einer Frauenbeziehung

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kino 14

Schau mich nicht so an – so heißt ein neuer, deutscher Film, den das Wasserburger Kino ab dem morgigen Donnerstag zeigt. Hochgelobt und vielfach ausgezeichnet: Die stilistisch und inhaltlich ungewöhnliche Geschichte einer Frauenbeziehung ist mehr Collage als Erzählung. Usenma Borchu, eine junge Filmemacherin mit Wurzeln in der Mongolei, spielt auch die Hauptrolle in ihrem Spielfilmdebüt. Das ist teilweise hochgradig kunstvoll und immer spannend anzusehen, ebenso konsequent wie radikal – sowohl in der Bildsprache, als auch in der puzzlehaften Erzählform. Ein ganz besonderer kleiner Film. 


Und darum geht’s: Hedi ist die Nachbarin von Iva und deren fünfjährigen Tochter Sofia. Hedi fühlt sich zu Iva hingezogen und knüpft über Sofia erste Kontakte zu der Frau. Schon bald entsteht daraus mehr, eine Liebesbeziehung. Doch während Iva darin auch emotional aufgeht, scheint Hedi vor allem an der Manipulation ihres Gegenübers interessiert zu sein. Erst spät fällt Iva auf, dass sie nur Teil eines Spiels ist …

Deutschland, Mongolei

2016

FILMREIHE Filmreihe: Neues Deutsches Kino

REGIE Uisenma Borchu

DARSTELLER Uisenma Borchu, Catrina Stemmer, Josef Bierbichler, Anne-Marie Weisz, Chimge Tsevelsuren

KAMERA Sven Zellner

AB 16 JAHRE

LÄNGE 88 MIN.

Das Kino-Programm der nächsten Tage in Wasserburg:

Mittwoch 06.07
18.00 UHR Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen
18.15 UHR VOR DER MORGENRöTE – STEFAN ZWEIG IN AMERIKA
20.30 UHR Café Belgica
20.35 UHR VOR DER MORGENRöTE – STEFAN ZWEIG IN AMERIKA
Donnerstag 07.07
18.15 UHR Verräter wie wir
18.30 UHR Schau mich nicht so an
Freitag 08.07
18.15 UHR Verräter wie wir
18.30 UHR Peggy Guggenheim – Ein Leben für die Kunst
20.30 UHR Verräter wie wir
20.35 UHR Schau mich nicht so an

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