Mit „PayPal-Konto“ hereingelegt

Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor Betrugsmasche bei Ebay-Kleinanzeigen

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Innenminister Herrmann stellt neue Sicherheitsausstattung der Polizei und neue Absicherungseinrichtungen der Autobahnmeisterei vor Foto: 10nach8 / Grundmann 23.07.2008Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei die Bevölkerung in der Heimat erneut eindringlich vor Betrugsmaschen bei Kleinanzeigen im Internet. Der aktuelle Fall: Ein 37-Jähriger aus dem Bereich Trostberg ist auf eine Betrugsmasche reingefallen. Der Mann hatte Fahrzeugfelgen in einem Warenwert von 2100 Euro bei den Ebay-Kleinanzeigen zum Verkauf angeboten. Ein interessierter Käufer aus Großbritannien meldete sich per E-Mail bei dem Trostberger und gab an, nur die sichere Zahlungsvariante per PayPal wählen zu wollen …

Dreist: Der Käufer aus England sagte, er wäre schon mal auf einen Betrüger hereingefallen und wolle auf Nummer sicher gehen. Aus diesem Grunde würde er nur diese Zahlungsmethode befürworten.

Daraufhin entschloss sich der Trostberger das „sicher“ geglaubte Geschäft einzugehen, da alles einen seriösen Eindruck hinterließ. Der Trostberger erhielt auch eine E-Mail von dem angeblichen Zahlungseingang auf seinem PayPal-Konto. Diese E-Mail hatte die Aufmachung und das Logo enthalten, jedoch im Absender war eine Abweichung zu erkennen. Der Trostberger versendete gutgläubig die Ware und stellte erst nach Versendung der Ware den Betrug fest.

Die Ware befindet sich bereits in England und kann voraussichtlich nicht mehr zurückgeholt werden.

Die Polizei rät, den Zahlungseingang vor Versendung der Ware zu prüfen. Das Guthaben ist bei PayPal sofort zu sehen und bedarf nicht erst einer Freigabe des Käufers bzw. des Unternehmens. Achten Sie darauf, ob die E-Mailadressen sich während des Verkaufs ändern. Meist wird von solch Betrügern auch ein höherer Betrag, als vereinbart, angeboten und diese scheuen auch keine zu hohen Lieferkosten.

Die Täter befinden sich meist im Ausland, somit ist ein Ermittlungserfolg meist sehr gering. Auch eine Rückführung der Ware bzw. die Rückerstattung des Geldbetrages ist in fast allen Fällen nicht mehr möglich.

Bei Unstimmigkeiten lieber auf ein lockendes Geschäft verzichten, als am Schluss einen hohen Vermögensschaden zu erleiden. Die Polizeiinspektion Trostberg ermittelt wegen Betruges gegen den derzeit unbekannten Täter aus England.

 

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