Scheinfirma mit dreister Methode

InnHügelLand Magazin ist jetzt Opfer einer kriminellen Masche geworden

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innImmer wieder hört man von Scheinfirmen und Abzock-Methoden. Ganz aktuell beschäftigt ein Fall, bei dem die Betreiber dreist und forsch ans Werk gehen: Das InnHügelLand Magazin ist jetzt Opfer dieser kriminellen Masche geworden und warnt seine Anzeigenkunden. Das Magazin erscheint dreimal im Jahr in den InnHügelLand Gemeinden wie Gars am Inn, Jettenbach, Kirchdorf bei Haag, Reichertsheim und Unterreit sowie in angrenzenden Gemeinden und Landkreisen.

Die Presseerklärung des Magazins dazu heute:

Sämtliche Anzeigenkunden wurden nun systematisch von einer Schweizer Firma aus dem Örtchen Zug angerufen. Die Anrufernummer wurde offenbar unterdrückt, war also nicht sichtbar. Das Gespräch verläuft nach mehrfachen Berichten von Anzeigenkunden unter Nennung der Bezeichnung „Inn Hügel“ und „Magazin“ und der Besuch einer Kontaktperson, die ähnlich klingt wie die Ansprechpartner des tatsächlichen InnHügelLand Magazins, wird angekündigt. Vorher müsse aber dringend ein Fax zurück geschickt werden, damit die Anzeigenschaltung weiterhin aufrecht erhalten bleiben könne.

Mit diesem Fax verpflichtet sich der Unterzeichnende, über zwei Jahre eine Anzeige in einem sogenannten „Bürgerinformationsfolder“ und einer Gesamtauflage von 500 Stück zu schalten. Die Kosten dafür summieren sich auf über 3.000 Euro netto. Seltsamerweise ist die Rückfaxnummer eine deutsche, die Kontaktnummer aber eine Schweizer Telefonnummer.

Auffallend ist auch die Dringlichkeit, unter der die Rücksendung des unterschriebenen Faxes vorangetrieben wird. Ein zweiter, ungeduldiger Anruf ist Teil des „Spiels“, damit wenig Zeit zum Überdenken bleibt.

Im vorliegenden Fall  ist sogar eine Kündigungsfrist von sieben Tagen nach Auftragserteilung eingeräumt – inwiefern dies dann möglich ist, weil beispielsweise die Faxnummer nicht mehr erreichbar ist, sei dahingestellt.

Ähnliche Fälle sind bekannt, bei denen telefonisch die Kündigung von Anzeigenschaltungen dringlich gemacht wird, beim Rückfax jedoch im kleingedruckten ersichtlich ist, dass das genaue Gegenteil der Fall ist.

Das Team und der Vorstand des InnHügelLand Magazins distanzieren sich ausdrücklich von dieser Vorgehensweise und betonen, dass keinerlei Verbindung zu dieser ominösen Schweizer Firma besteht. Kontakte für redaktionelle oder anzeigenbezogene Themen erfolgen weiterhin direkt und persönlich nur über die bekannten Kontaktdaten des Magazin Teams, also durch Marta Laszlo und Ida Lösch. 

Glücklicherweise konnte aktuell schnell gehandelt und Kunden vorgewarnt werden, da diese sich über die Vorgehensweise wunderten und nachgefragt hatten.

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