Tanz, Wasserburg, tanz!

Unser Kommentar zu einem Gerichtsurteil nach dem Sturz von einer Bierbank

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAEine Frau hatte ein Volksfest in Münster besucht. Auf die Aufforderung eines Bekannten begab sie sich gemeinsam mit diesem auf eine Bierbank, um darauf zu tanzen. Nicht wirklich ungewöhnlich. Kurz darauf aber stürzten Beide von Selbiger, wobei die Frau sich einen Riss der Supraspinatus-Sehne (de hoaßt wirklich so) zuzog. Die folgende Schadensersatzklage der Frau blieb erfolglos – sie sei selber schuld, hieß es im Urteil, da eine Bierbank erkennbar wacklig sei zum Tanzen. „Aufatmen können also alle Besucher des Wasserburger Frühlingsfests: Die Aufforderung zum Tanz auf der Bierbank hat keine Folgen“, sagt unser Rechtsexperte, der Wasserburger Anwalt Bastian Wernthaler. Also dann: Tanz, Wasserburg, tanz – wo auch immer auf dem schönen Frühlingsfest … moand d’Renate.

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