Diesmal keine Notunterkunft

41 irakische Asylbewerber ziehen kommende Woche in die Friedhofstraße ein

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landratZum Dienstag, 5. April, wird eine neue Gemeinschaftsunterkunft in der Friedhofstraße in Mühldorf mit 41 irakischen Asylbewerbern, darunter mehreren Familien, belegt. Der Mietvertrag wurde bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen, die Zeit seitdem wurde für die notwendigen Vorbereitungen genutzt. Es handelt sich um die mittlerweile vierte Gemeinschaftsunterkunft der Regierung von Oberbayern, die im Landkreis Mühldorf eröffnet wird. Landrat Georg Huber (Foto) nimmt dazu Stellung.

Die anderen Gemeinschaftsunterkünfte befinden sich – ebenfalls in Mühldorf – in der Bahnhofstraße sowie in der Spitalgasse und in Waldkraiburg in der Siemensstraße.

Um die Asylbewerber kümmern sich vor Ort eine Hausverwalterin und ein Hausmeister, die von der Regierung von Oberbayern gestellt werden. „Die Asylbewerber kommen gemäß den Angaben in den Zuweisungsbescheiden aus den Erstaufnahmeeinrichtungen in Regensburg und Zirndorf zu uns“, so Landrat Georg Huber. „Es handelt sich also nicht um eine Notunterkunft wie beispielsweise 2014 im Kingdom-Parc in Mühldorf“, erklärt der Landrat.

Die Asylbewerber wohnen bis zum Abschluss ihres Asylverfahrens in der Gemeinschaftsunterkunft und müssen sich dann – je nach Ablehnung oder Anerkennung – eine eigene Wohnung suchen oder ausreisen.

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