Der DJK-SV Oberndorf als soziale Heimat

Jahreshauptversammlung zieht rundum positive Bilanz

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vereinsjugendpreis-jsUnter das Motto „Heimat – oder da bin i dahoam“ hatte der Vorsitzender Alfred Pongratz die Jahreshauptversammlung Freitag gestellt. Alle Berichte nahmen neben den sportlichen Aktivitäten mit den vielfältigen geselligen und gesellschaftlichen Angebote und Aktionen Bezug auf diesen besonderen, integrativen Aspekt, auf die Werte, das Wohlfühlen und das Miteinander im Verein. Vor knapp 70 Teilnehmern wurden nach den Neuwahlen verdiente Vereinsmitarbeiter geehrt.

Zum zweiten Mal wurde für besonderes Engagement der Vereinsjugendpreis verliehen. Johanna Schneider (Foto oben, Mitte) aus Kirchdorf hat schon vor Jahren in Eigeninitative eine Jazz-Dance Gruppe auf die Beine gestellt. „Sie kommt aus dem eigenen Vereinsnachwuchs und ist wieder für den Nachwuchs tätig. Inzwischen ist ihr Engagement so erfolgreich, dass drei Gruppen daraus geworden sind und gut 40 begeisterte Kinder nach ihrer Pfeife tanzen“, erläuterte der Vereinsvorsitzende Pongratz, der mit seiner Stellvertreterin Evi Brandl die Ehrungen vornahm.

Weitere vereinsinterne Ehrungen;

Heinz Oberpichler ist seit knapp zehn Jahren Mannschaftswart der Stockschützen und führt alle Statistiken von Turnieren und Meisterschaften.

Josef Brandl prüft seit 15 Jahren die Kasse, organisiert seit 6 Jahren Ausflüge und Reisen und ist aktuell für alle Versicherungsfragen zuständig.

Manfred Daumoser leitet seit über zehn Jahren den AH-Fuball, inkl. Mannschaftsaufstellung, Terminplanung, Schiedsrichter, uvam., in etwa eine Aufgabe wie Flöhe hüten oder eine F-Jugend trainieren, meinte Pongratz mit einem Augenzwinkern.

Florian Zott organisiert jedes Jahr den Skikurs, ist bei der vorweihnachtlichen Feier auf der Bühne, war über zehn Jahre Trainer von diversen Fußballjugendmannschaften und trainiert derzeit die Seniorenmannschaft.

Andreas Soukup ist seit 15 Jahren Skilehrer, war vier Jahre Abteilungsleiter Tennis und viele Jahre sehr aktiv in der Theatergruppe.

Maria Pongratz ist auch seit über zehn Jahren Skilehrerin, hat jahrelang den Kinderfasching organisiert, war beim Eltern-Kind-Turnen und der Bewegungslandschaft aktiv, und hat ja auch noch unseren Vereinsvorsitzenden zu betreuen, wie Evi Brandl lächelnd anmerkte.

Die Neuwahlen brachten keine Überraschungen, wieder gewählt wurden: Alfred Pongratz als Vorsitzender, Evi Brandl und Josef Lipp als stellvertretende Vorsitzende, Raimund Deuschl als Schriftführer, Stefan Deuschl als Kassier und Herta Grundner als seine Stellvertretung, Rita Langenfeld als Frauenbeauftragte, Martin Anzenberger als Sportwart und Florian Hofbauer als sein Stellvertreter, Johann Grundner für Öffentlichkeitsarbeit und Josef Brandl als Kassenprüfer.

Personelle Änderungen gab es bei den Abteilungsleitungen und der Jugend:

Philipp Zacherl leitet den Fußball, vertreten wird er durch Andreas Schwinghammer und Robert Lipp.

Anita Brestrich ist neue Stellvertreterin von Martin Ostermaier in der Abteilungs Fitness und Gesundheit.

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Foto: Philipp Zacherl (links), Anita Brestrich und Andreas Schwinghammer.

Der bisherige Jugendleiter Martin Eder-März übernimmt die Abteilung Tennis, unterstützt von Andrea Schußmüller und Sandra Stein.

Unverändert leiten Anton Kellner und Fritz Deuschl die Stockschützen.

Die Jugendleiterin Christine Langenfeld wird künftig vertreten von Johanna Schambeck.

Sandra Pongratz, die Geistliche Beirätin des Vereins, hatte die Veranstaltung mit einer bayerischen Meditation zu Heimat und sich daheim fühlen eröffnet.

Die stellvertretende Vorsitzende Evi Brandl gedachte der im letzten Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder und moderierte die Grußworte.

DJK-Vizepräsidentin Rosmarie Heimann, gleichzeitig Ehrenvorsitzende des Vereins, lobte die gute Beteligung des Vereins an DJK-Veranstaltungen. „Ich bin stolz darauf, dass der DJK-Sportverein Oberndorf oft als Beispiel hergenommen wird“, hob sie die Vorbildfunktion ihres Heimatvereins hervor.

Sissi Schätz, die Bürgermeisterin der Marktgemeinde Haag, bedankte sich beim Verein für die vielen Aktivitäten, ganz aktuell für die Beteiligung am Flüchtlingsprojekt der Gemeinde und betonte die integrative Wirkung des Vereins für alle Altersgruppen, für Neubürger und auch für Flüchtlinge.

Der Kirchdorfer Bürgermeister Alfons Linner stellte vor allem die Beschäftigung des Vereins mit den Werten im Sport und die gute personelle Besetzung heraus. „Ihr habt eine gute Führungsmannschaft, beschäftigt euch mit wichtigen Werten und setzt die richtigen Prioritäten, ich bin stolz ein Mitglied zu sein“, schloss er.

Philipp Zacherl berichtete aus dem Fußball von insgesamt 16 Mannschaften: Im Jugendfußball sind das elf Mannschaften mit über 100 Kindern und Jugendlichen, dafür werden 20 Trainer und Betreuer benötigt. Dazu kommen zwei Damenmannschaften in der Spielgemeinschaft mit Rechtmehring, die Alten Herren und die beiden Seniorenmannschaften in der B-Klasse und Kreisliga.

Markus Grill berichtete zunächst von den Punktspielergebnissen (Damen Platz 4 in der Kreisklasse, Herren 30 Platz 4 in der Bezirksklasse und die Herren Platz 5 in der Bezirksklasse) und berichtete von vielen weiteren Aktivitäten der Tennisabteilung: Sportwoche am Gardasee, Schleiferlturniere und ganzjähriges Kindertraining. Höhepunkt war das Gauditurnier mit Hüttenfest zum 30-jährigen Bestehen der Abteilung.

Fritz Deuschl konnte bei den Stockschützen mit vielen Turnieren und sogar mit zwei Aufstiegen aufwarten:

Im Sommer konnte Team 1 in die Landesliga und im Winter in die Bezirksoberliga aufsteigen. Vereinsmeister wurden Petra Dengler und Manfred Schambeck.

Ohne viel Worte, dafür mit einer sehr ansprechenden Präsentation berichtete Martin Ostermaier für die inzwischen größte Abteilung Fitness und Gesundheit von 18 Sportarten und –gruppen. Mit Musikuntermalung präsentierte er die unterschiedlichen Aktivitäten. „Das Laufen ist inzwischen ein Aushängeschild des Vereins, oft stellen wir die größte Teilnehmergruppe, treibende Kraft ist hier Petra Pommer. Sie gibt vielen Kindern und auch einigen laufbegeisterten und talentierten Flüchtlingen eine Heimat“, betonte er. Ein Highlight war auch die dezentrale DJK-Übungsleiterausbildung mit 11 Teilnehmern und abschließendem Sommerfest mit Spielenachmittag. Lauf 10 wird dieses Jahr wieder angeboten. Neu ist das Team Bildung und Gesundheit, das ganz aktuell am 9. April einen Selbstverteigungskurs für Frauen veranstaltet.

Martin Eder-März stellte mit vielen Fotos letztmalig die Angebote der Jugendleitung vor: Ferienprogramm mit Hubschrauberflug, Familiennachmittag, Sportangebote, Skikurs, Kinderfasching, vorweihnachtliche Feier der Jugend, zumeist vorbereitet, organisiert und durchgeführt vom Jugendteam.

Johann Grundner gab im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit einen kurzen Einblick in die vielfältigen Veröffentlichungen und zeigte die stetige Aufwärtsentwicklung des Vereinsmagazins KIEBITZ auf. Genauso wichtig aber sei das persönliche Bekenntnis jedes Mitglieds zu seinem Verein unter dem Motto „und da bin ich daheim“, betonte er abschließend.

Der Vorsitzender Alfred Pongratz stellte besonders die tolle und reibungslose Zusammenarbeit in der Vereinsführung heraus. Nur so seien die vielen gesellschaftlichen Aktionen und Veranstaltungen machbar, einige davon zusammen mit der Pfarrgemeinde oder dem DJK-Verband, wie Wandertag und Sportlerwallfahrt, Fastensuppe und Hoffnungslauf, andere vereinsinterne wie Fahrten nach Dresden und Südtirol, Erster Hilfe-Kurs und Übungsleiterausbildung, die Sportwoche und der sehr gut angenommene Ehrenamtsabend. Die vorweihnachtliche Feier wird neu durchdacht und anderswo stattfinden.

Der DJK-Sportverein Oberndorf biete vielfältige soziale Kontakte und sei soziale Heimat für die ganze Dorfgemeinschaft. „Gemeinde, Senioren, Pfarrei, andere Vereine, Landjugend, Schule, ungarische Partnergemeinde, alle fühlen sich bei uns daheim, wir sind somit weit mehr als ein Sportverein“, schloss er seinen Rückblick.

Kassier Stefan Deuschl gab einen Überblick über die Bilanz und über Gewinn und Verlust und über die Rücklagen des Vereins. Das Jahr 2015 schloss mit einem Überschuss von gut 8.700 Euro, die Rücklagen für Tennisplätze, Stockbahnen, Spielplatz, etc. wurden genehmigt und der Kassenprüfer fand bei knapp 700 Buchungen keine zu beanstanden. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

Der stellv. Vorsitzende Josef Lipp stellte die aktuellen Planungen vor: Komplett neue Ausstattung des Spielplatzes, permanente Pflege und Verbesserungen im Fitnessraum und auf dem Mehrzweckfeld, Haager Schlossturmlauf als Mitveranstalter und schließlich die Erweiterung der Südterrasse am Sportheim. „Es gibt viel zu tun, damit sich alle bei uns daheim fühlen können“, so Josef Lipp abschließend.

 

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