… viel zu viele Gerüchte!

Unser Kommentar dazu, dass sich eine Bürgerhilfe immer öfter rechtfertigen muss

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAMit den Bildern aus Griechenland im Kopf traten sowohl Andreas Demmel als auch Willi Hesse, die beiden Vorstände der Pfaffinger Bürgerhilfe ans Mikro im Rahmen der jüngsten Jahresversammlung, und sagten etwas zur Flüchtlings-Situation in der Gemeinde – was ihnen sichtlich sehr zu Herzen ging. „Ich wünsche uns Mut und Zuversicht – vor allem auch in Forsting“, sagte Demmel mit Blick auf die in wenigen Wochen ankommenden 48 Neumitbürger der Gemeinde Pfaffing, die in einem Wohncontainer im Forstinger Gewerbegebiet (wir berichteten ausführlich) wohnen werden. Die Bürgerhilfe sei für alle Bürger da – sie helfe den Menschen gerne. Es würden da keine Unterschiede gemacht. Ein Flüchtling, der zum Beispiel auch mit zur Rotter Tafel mitgenommen werde, zahle dafür Fahrtkosten – genauso wie alle. Und obwohl einige ehrenamtliche Mitglieder der Bürgerhilfe Pfaffing parallel auch im Asyl-Helferkreis engagiert seien, gehe dieses Engagement – ein weiteres Ehrenamt – doch keinesfalls zu Lasten der Bürgerhilfe. Es sei kein Konkurrenz-Unternehmen. Traurig eigentlich, dass das eigens so betont werden musste am Mikro im Pfaffinger Gemeindesaal. Wie eine Rechtfertigung. Aber scheinbar leider normal in dieser Zeit voller Gerüchte … moand d’Renate.

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