Auf Schulweg in Gars: Kinder angesprochen?

Polizei-Großfahndung: Schüler sagen, Tier-Babys sollten zum Einsteigen motivieren

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EinsatzwagenGars/Haag – Aktuell ermittelt die Polizei verschärft zu Mitteilungen, dass Kinder von Unbekannten angesprochen wurden! Mehrmals spielten kleine Katzen oder Welpen eine Rolle, die die Kinder zum Einsteigen motivieren sollten. Über die Mittelschule Gars war am gestrigen Montag bekannt geworden, dass mehrere Buben und Mädchen über dubiose Wahrnehmungen auf dem Weg von oder zur Schule berichteten. Die gewonnenen Informationen werden aktuell polizeilich bewertet und zusammengeführt. Beamte der Polizeistation Haag suchten deshalb am Montag die Garser Mittelschule auf und befragten betroffene Kinder …

Von den Schülerinnen und Schülern wurden unterschiedliche Abläufe, Personen und Fahndungs-Hinweise gegeben. Als Ereignisorte wurden Gars Bahnhof, Wang und nachträglich Taufkirchen/Hundberg benannt. Keines der bisher bekannt gewordenen Kinder wurde körperlich angegangen.

Nach aktuellem Sachstand bestehe kein Grund zur Hysterie, die durch die Verteilung von Warnhinweisen in den neuen Medien wie WhatsApp und Facebook entstehen könnte, so die Polizei nachdrücklich heute am Dienstagmittag.

Der in diesen Nachrichten als Bezug genannte Michi, der laut Internet-Meldung weglaufen konnte, ist der Polizei noch nicht bekannt. In diesem Zusammenhang spielt auch der Fahrer eines weißen, kleineren Mercedes-Pkw mit Mühldorfer Kennzeichen und Kennzeichenendziffer 5 eine Rolle. Der Fahrer wird gebeten sich bei Polizei zu melden.

Die polizeilichen Ermittlungen werden intensiv geführt und Sonderstreifen mit Präventions- und Ermittlungsaufträgen gefahren! 

Die Polizei bittet die Eltern, ihre Kinder hinsichtlich ähnlicher Vorfälle zu sensibilisieren. Grundsätzlich sollen Kinder darauf konditioniert sein, nicht mit Fremden mitzugehen. In einer Gruppe von mehreren Kindern ist es für fremde Menschen wesentlich erschwert, Kinder anzusprechen. Die Vereinbarung eines Kennwortes für den Fall einer „überraschenden Abholung durch eine andere Person“ schränke den Aktionsbereich dieser Personen ein.

Die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und der Polizei ist bestens abgestimmt. Diese Schnittstelle wird durch den Einsatz von polizeilichen Schulverbindungs- und Jugendbeamten in engem Kontakt mit beauftragten Mitglieder des Lehrkörpers besetzt.

Für den Umgang mit neuen Medien bittet die Polizei darum, sorgsam die Mitteilung anderer zu prüfen, denn die Weitergabe und Verteilung dieser Inhalte, kann besonders bei sensiblen Themen eine ungewollte Panik oder Hysterie auslösen, die weder hinsichtlich der Betroffenen noch der Ermittlungsarbeit unterstützend sei.

Ergänzende sachdienliche Hinweise nehmen die Polizeidienststellen in Haag (08072/9182-0) und Waldkraiburg (08638/9447-0) entgegen.

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