Vom richtigen Umgang mit der Cloud

Tipp (11) von unserem Wasserburger EDV-Experten InnNet GmbH

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PR – Jeder nutzt sie mittlerweile – die Cloud. Egal, ob es sich um Dropbox, OneNote, Google Drive oder ähnliche handelt, sie sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Praktisch und nützlich ist es in jedem Fall, Daten in der Cloud zu speichern und Anderen darauf Zugriff zu geben.Was man dabei aber beachten sollte, darüber informiert unser Wasserburger Internet-Experte, die InnNet GmbH.

Die Experten von InnNet: >> Bis zum 31. Januar war es zumindest rechtlich abgesegnet, seine Daten bei US-Unternehmen zu speichern, auf Basis des so genannten Safe-Harbour-Abkommens. Dies wurde aber vor einigen Monaten vom europäischen Gerichtshof als unzulässig erklärt, mit einer Übergangsfrist zum Ende Januar 2016. Die Gründe hierfür: Durch die Enthüllungen von Edward Snowden wurde öffentlich, dass US-Unternehmen ihre Daten den Geheimdiensten und anderen Organisationen zur Verfügung stellen, ob freiwillig oder auch nicht. Damit kann man als Nutzer dieser Dienste nicht mehr nachvollziehen, wer Zugriff auf seine zu schützenden Daten hat und es entfällt die Möglichkeit, bei Verstößen, die Verantwortlichen rechtlich zu verfolgen.

Nun wurde vor wenigen Tagen eine Nachfolge-Vereinbarung erarbeitet, das so genannte Privacy Shield. Dies soll als Grundlage den Datenaustausch wieder ermöglichen, wobei es bereits jetzt von Datenschutz-Experten als Neuverpackung der alten Regelung ohne brauchbare Weiterentwicklung angesehen wird. Zudem ist es noch nicht in Kraft.

Es gibt also derzeit keine rechtliche Grundlage und es ist absehbar, dass auch die neue Regelung dem Einzelnen nicht hilfreich sein wird. Was kann man als Unternehmen oder Privatperson in der EU nun tun? Da keine sichere Lösung in Aussicht ist, empfehlen wir, Daten nur bei Unternehmen innerhalb der EU zu speichern. Hier gelten strenge Regeln zum Datenschutz, auf die man sich im Ernstfall berufen kann.
Es gibt genügend regionale Anbieter, die Cloud-Dienste anbieten und darauf achten, dass Ihre Daten dem Datenschutzgesetz entsprechend behandelt werden. Dazu verwenden viele Anbieter mittlerweile Techniken wie „ownCloud„, bei dem auch der Programm-Code offen und nachvollziehbar ist. So kann von Experten transparent nachgeprüft werden, dass keine Hintertüren für den Zugriff eingebaut wurden.
Informationen und Daten sind in unserer Gesellschaft das höchste Gut, schützen Sie diese, indem Sie sie nur Partnern anvertrauen, denen Sie auch persönlich vertrauen! <<

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