Ab Montag 40 Prozent weniger Schutzsuchende

... die der Landkreis wöchentlich unterbringen muss - Erklärung der Regierung

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fluchtBereits ab dem kommenden Montag, 8. Februar, wird die Regierung von Oberbayern den oberbayerischen Kreisverwaltungsbehörden vorläufig weniger Asylsuchende als bisher zuweisen – also auch dem Landratsamt in Rosenheim. Das wird soeben von der Regierung gemeldet. Und zwar soll es eine Reduzierung um gleich 40 Prozent geben. Nachdem der Landkreis bislang derzeit wöchentlich 129 Menschen unterbringen muss, wären es dann etwa ’nur mehr‘ 77 Menschen. „Es freut mich außerordentlich, dass wir durch enorme Anstrengungen und gemeinsames Anpacken …

… das strukturelle Defizit gegenüber den anderen Regierungsbezirken abschmelzen konnten. Das ermöglicht uns, die wöchentlichen Zuweisungen von bei uns Schutzsuchenden in die Landkreise und kreisfreien Städte vorerst zu reduzieren“, so Oberbayerns Regierungspräsident Christoph Hillenbrand.

„Eine Reduzierung der wöchentlichen Zuweisungen ist aber auch deshalb möglich, weil
nach den enorm hohen Zugängen im September letzten Jahres, die aktuellen Zugänge eher rückläufig sind. Das ermöglicht uns, entsprechend unserem Prinzip Zugang = Abgang in
der Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber München, auch die wöchentlichen
Abnahmeverpflichtungen der Kreisverwaltungsbehörden zurückzuschrauben“, erläutert Hillenbrand weiter. „Hinzukommt, dass das Bayerische Sozialministerium eine Anrechnung der Warteräume in Feldkirchen und Erding für Bayern erreichen konnte. Das reduziert natürlich auch nochmal unsere oberbayerische Abnahmeverpflichtung.“

Die Anpassung ist momentan noch vorläufig, da erst Mitte Februar wieder ein offizieller
bayernweiter Abgleich erfolgen wird und erst dann abschließend und sicher
beurteilt werden kann, wo Oberbayern aktuell im Hinblick auf seine Quotenerfüllung
steht.

Je nachdem, wie dann der bayernweite Abgleich ausfalle, könne die vorläufige Handhabung aber auch nach oben abweichen.

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