„Bewährtes behalten, Neues nutzen“

Traditioneller Neujahrsempfang der RSA-Bank – Digitalisierung als Chance

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Neujahrsempfang 2016-3Soyen/Wasserburg – Der traditionelle Neujahrsempfang der RSA-Bank in der Zweigstelle in Soyen stand heuer ganz im Zeichen der Digitalisierung – mit allen Nutzen, aber auch mit Blick auf die Risiken für die Bankkunden. Außerdem konnten die RSA-Vorstände Johann Posch und Thomas Rinberger über positive Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr berichten.

„Die Bank hat sich im vergangenen Geschäftsjahr wieder sehr gut entwickelt“, so Vorstand Johann Posch. Die Bilanzsumme sei um sieben Prozent auf 310 Millionen Euro, die Kundenkredite um drei Prozent auf 274 Millionen Euro, und die Kundeneinlagen um starke zwölf Prozent auf 220 Millionen Euro gestiegen. „Und das trotz der aktuell sehr niedrigen Zinsen“, so Posch. „Aber für die Geldanleger hat momentan das Thema Sicherheit höchste Priorität.“

Er blickte in seinem Vortrag auf die Fertigstellung der Baumaßnahme in Rechtmehring zurück, bei der mehr als 3,5 Millionen Euro investiert wurden, was für die einheimische Wirtschaft „fast wie eine kleine Konjunkturspritze wirkte“, da die meisten Aufträge an die Firmen vor Ort vergeben worden seien. Gleichzeitig wies Posch auf die seit 1. Januar geltenden längeren Öffnungszeiten hin. „Wo andere Banken diese aus Kostengründen verkürzen, oder sogar Geschäftsstellen schließen, sind wir jetzt länger für unsere Kunden da.“

Auch den seit Jahren wachsenden bürokratischen Aufwand der Bankenaufsicht monierte er, „dessen Sinn kaum mehr erkennbar ist“. Genauso wenig Verständnis habe er für die geplante Haftung deutscher Banken für alle anderen europäischen Banken. „Dann wird unsere Bank für die schlechten Kredite einer griechischen Bank zahlen müssen“, so Posch.

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Vorstand Thomas Rinberger (Foto) stieg beim Thema Digitalisierung über die Homepage der Bank ein, und stellte das digitale Haushaltsbuch vor, das für die Kunden der RSA-Bank kostenlos bereit steht. Des Weiteren bietet die Bank für alle Mitglieder eine kostenlose Anwaltshotline an, über die man neben einer ersten Rechtsauskunft auch ein Vertragscenter mit vielen aktuellen Formularen nutzen kann. „Dies ist ein echter Mehrwert für unsere Mitglieder“, so Rinberger.

Neben dem bekannten Homebankingverfahren wird die Bank im Lauf des Jahres beginnen, eine „Online-Filiale“ aufzubauen, um dem Trend der Digitalisierung Rechnung zu tragen. So werden die Kunden künftig einfache Produkte und Konten nur durch den elektronischen Kontakt abschließen können. Vorstand Rinberger wies aber darauf hin, dass für die Bank der persönliche Kontakt zwischen Kunden und Berater höchste Priorität hat. „Es gilt, einen Spagat zwischen dem elektronischen Angebot und der persönlichen Präsenz unserer Berater zu schaffen. Beide Vertriebskanäle sind für uns künftig wichtig“, so Rinberger.

Da jedoch die Nutzer elektronischer Medien großen Gefahren ausgesetzt sind, sei es unabdingbar, geeignete Schutzmaßnahmen einzuleiten. „Neben der eigenen Achtsamkeit, keine unbekannten Dateien zu öffnen oder zu speichern, ist ein umfassender technischer Virenschutz obligatorisch. Das große Problem stellen jedoch zur Zeit die Smartphones bzw. Tablets dar, die laufend online sind. Gegen diese Gefahren bietet die R+V-Versicherung einen Komplettschutz für alle eingesetzten Geräte, unabhängig von deren Anzahl, an. Zusätzlich werden auch finanzielle Schäden und Beratungsleistungen zu einem überschaubaren Preis abgedeckt.“

Abschließend wurde ein neues Geldanlageprodukt vorgestellt, das in internationale Aktienindices investiert, und durch gezielte erprobte Regeln automatisch die Ein- und Ausstiegssignale setzt. In der Vergangenheit waren diese Termine immer richtig, so dass langfristig eine überdurchschnittliche Rendite erzielt wurde. Beim anschließenden Buffet gab es noch ausreichend Zeit, die angesprochenen Themen zu diskutieren. VS

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Foto von links: Franz Sanftl (Aufsichtsratsvorsitzender), Dir. Johann Posch (Vorstand), Sascha Adam und Peter Knust (R+V Versicherung), Dir. Thomas Rinberger (Vorstand), Karl Fischberger (Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender).

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