Ein poetisches Filmessay

Unser Kino-Tipp: Der Perlmuttknopf - Vielschichtiges, aufwühlendes Werk

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kino 20Der Perlmuttknopf. So heißt ein poetisches Filmessay, das Ende Januar im Wasserburger Kino zu sehen ist: Zwischen Mythen, Legenden und Esoterik bewegt sich diese von Patricio Guzmán in brillantem Schwarz-Weiß gefilmte Geschichte – ausgestattet mit Metaphern und Verrätselungen, die bewusst auf die Zutaten eines ethnografischen Dokumentarfilms verzichtet. Die essayistische Machart Guzmán liefert erneut ein vielschichtiges und aufwühlendes Werk. Darum geht’s …

Vor Chile mit seinen 4300 Kilometern Küste liegt das größte Archipel der Welt. Im Ozean finden sich Spuren der Vergangenheit, etwa ein Perlmuttknopf auf einer Schienenschwelle, mit denen die Folterer des Pinochet-Regimes die Leichen der politischen Gegner beschwerten und ins Meer warfen.

Die Perlmuttknöpfe der Matrosen sollen nach einer Legende auch einem Indianer 1830 so gefallen haben, dass er an Bord eines Schiffes nach England ging und so seine Freiheit verkaufte.

Frankreich/Chile/Spanien

2015

FILMREIHE Festival-Lieblinge 2015

REGIE Patricio Guzmán

KAMERA Katell Djian

MUSIK Hughes Maréchal, Miguel Miranda, José Miguel Tobar

AB 12 JAHRE

LÄNGE 82 MIN.

Das Kino-Programm der nächsten Tage in Wasserburg:

Montag 11.01
17.45 UHRDas brandneue Testament
18.00 UHRIch bin dann mal weg
20.00 UHRIch bin dann mal weg
20.15 UHRJoy – Alles außer gewöhnlich
Dienstag 12.01
17.45 UHRDas brandneue Testament
18.00 UHRIch bin dann mal weg
20.00 UHRBridge of Spies – O.m.U.
20.15 UHRJoy – Alles außer gewöhnlich
Mittwoch 13.01
17.45 UHRDas brandneue Testament
18.00 UHRIch bin dann mal weg
20.00 UHRIch bin dann mal weg
20.15 UHRJoy – Alles außer gewöhnlich

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