Asyl und Flucht: Kulturkreis bezieht Stellung

Projekt auf dem Christkindlmarkt - Asylbewerber erzählen von ihrem Schicksal

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df5d3ef18723717c2ecb35bc88170748Der Kulturkreis Wasserburg – die Vereinigung der Kunst- und Kulturschaffenden in der Stadt – hat seit gestern einen außergewöhnlichen Stand auf dem Wasserburger Christkindlmarkt. Das Theater Wasserburg, das Kino Utopia und der Theaterkreis zeigen in der Salzsenderzeile Fotos vom AK68-Fotografin Tamara Crimmann. Die Kulturreferentin der Stadt, Edith Stürmlinger, und der Wasserburger Hassan Echcharif haben Flüchtlinge, die derzeit in der Stadt untergebracht sind, interviewt und nach ihren Schicksalen befragt. Die Schauspieler Jörg Herwegh, Regina Semmler und Annett  Segerer haben die Texte eingesprochen. „Uns war es als Kulturkreis wichtig,

… Stellung zu beziehen, zu zeigen, dass es neben der heilen Weihnachtswelt in Wasserburg derzeit auch ganz andere Lebenslinien gibt“, so Sepp Christandl, Zweiter Vorsitzender des Kulturkreises. Und Uwe Bertram, Leiter des Theaters Wasserburg ergänzt: „Wir haben die Texte anonymisiert, damit sich niemand vorgeführt fühlen muss. Die eindrucksvollen Bilder von Tamara Crimmann und die Geschichten geben einen tiefen Einblick in die Schicksale der Flüchtlinge und Flüchtlingsfamilien. Unser Projekt hat keinen Namen, es erklärt sich aus sich selbst.“

Beim Aufbau des Standes …

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Rainer Gottwald vom Kino Utopia und Annett Segerer.

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Kulturkreis-Vorsitzender Christian Huber (rechts)

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Uwe Bertram und Rainer Gottwald.

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Fotos: Regina Semmler 

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