Zwei Unfälle hintereinander in nur 15 Minuten

In der Nacht war erst eine 27-Jährige und dann ein 21-Jähriger zu schnell unterwegs

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BlaulichtZwei Verkehrsunfälle gestern vor Mitternacht innerhalb von 15 Minuten auf der Kreisstraße bei Albaching und bei Edling: Zwischen Albaching und Hohenlinden kam zuerst gegen 23.10 Uhr am Sonntag eine Frau aus Freising dort mit ihrem Pkw nach links von der Fahrbahn ab. Der Wagen prallte mit voller Wucht gegen einen Baum, der durch den Aufprall gefällt wurde. Als Unfallursache wird überhöhte Geschwindigkeit vermutet, so die Polizei heute am Montagvormittag. Die 27-jährige Fahrerin …

… hatte Glück und kam mit einer Prellung am Arm und einem Schock davon.

Sie wurde vor Ort von den eingesetzten Rettungssanitätern untersucht. Ein Krankenhausaufenthalt blieb ihr erspart. Das Fahrzeug der Freisingerin wurde völlig zerstört und musste mit einem Kran geborgen werden. Der Sachschaden wird auf 4000 Euro geschätzt Die Feuerwehr Albaching war mit zwei Fahrzeugen und acht Mann am Unfallort, um den Baum von der Fahrbahn zu beseitigen und den Verkehr zu regeln.

Eine Flugbegleiterin hielt bei dem Unfall der Freisingerin an, um der Verunfallten zur Hilfe zu eilen. Dabei ließ sie die Scheinwerfer, die Warnblinklichter und das Innenlicht in ihrem Fahrzeug brennen. Den Motor machte sie jedoch aus. Als ihre Personalien aufgenommen waren und sie wieder fahren wollte, sprang ihr Wagen nicht mehr an. Glücklicherweise war einer der Rettungssanitäter nicht nur darin ausgebildet, Menschen das Leben zu retten, sondern konnte auch Starthilfe geben.

Fahrer und Beifahrer blieben zum Glück unverletzt

Nur 15 Minuten später war es wieder der überhöhten Geschwindigkeit geschuldet, dass ein 21-jähriger Ampfinger auf der Kesselseestraße bei Edling mit seinem Auto nach rechts von der Fahrbahn abkam und einen Flurschaden anrichtete. Der Fahrer und sein Beifahrer wurden bei dem Ausrutscher nicht verletzt. Allerdings entstand bei dem Fahrzeug ein Sachschaden in Höhe von 3000 Euro.

Der Pkw musste auch in diesem Fall durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Feuerwehr Steppach rückte mit einer Fünf-Mann-Besatzung aus, um die Fahrbahn zu säubern und verkehrsregelnd zu unterstützen.

 

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Unfallverursacher etwas von der Witterung überrascht wurden. Durch die Kälte, die zu dieser Jahreszeit immer mehr die Oberhand gewinnt, verlieren Reifen schneller die Bodenhaftung zum Asphalt. Hinzu kommt das Laub, welches im Herbst vermehrt auf den Straßen liegt. Die Fahrzeuglenker überschritten die vermeintlich gültige Höchstgeschwindigkeit sicher nicht. Allerdings ist zu vermuten, dass die Geschwindigkeit auf der kurvigen Strecke nicht der Witterung angepasst war.

 

Randnotiz:

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