Haag: Die drei Themen des Abends

Bürgerversammlung: Wasser- und Kanalbescheide, Ortsdurchfahrt und Flüchtlingsheim

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BuergerversammlungDrei große Themen, die die Gemeinde Haag momentan und auch in Zukunft beschäftigten, wurden am Freitagabend bei der Bürgerversammlung in Haag erläutert und diskutiert. Es war von vorne herein klar, dass besonders was die Wasser- und Kanalbescheide der Gemeinde angeht, eine hitzige Diskussion auf Bürgermeisterin Sissi Schätz zukommen würde. Auch über ein geplantes Flüchtlingsheim zwischen Haag und Brand wurde debattiert und selbstverständlich auch über das allgegenwärtige Thema: Münchener Straße.

Grundsätzlich blieb es relativ ruhig im Bürgersaal – beim Thema Wasser- und Kanalbeiträge kochte die Stimmung der Bürger zwischendrin etwas hoch. Auch Landrat Georg Huber schaltete sich in die Debatte ein und versuchte den Ärger der Bürger ein wenig zu relativieren. Ein ausführlicher Bericht eigens nur zu diesem Thema folgt …

Sissi Schätz gab die Pläne für eine Flüchtlingsunterkunft zwischen Haag und Brand bekannt. „Wir werden dort 30 Flüchtlinge unterbringen – trotzdem möchte ich an dieser Stelle noch einmal an die Bürger appellieren: Wenn Sie jemanden kennen, der ein Haus oder eine Wohnung zur Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung stellen möchte, melden Sie sich bitte bei uns“, so die Bürgermeisterin.

Das dritte große Thema und in Haag momentan allgegenwärtig: der Umbau der Münchener Straße. Dazu verlor Sissi Schätz gleich zu Beginn nur wenige Worte. Die Pläne der Gemeinde seien im Foyer ausgehängt und auch die Arbeitsgemeinschaft „Der bessere Weg für Haag“ stelle ihre Variante vor. Und am Ende der Bürgerversammlung war das auch das Thema, über das hauptsächlich gesprochen wurde.

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Ein Gedanke zu „Haag: Die drei Themen des Abends

  1. Warum müssen vorrangig die Bürger für die Nacherhebungsbeiträge aufkommen, die bis zum heutigen Zeitpunkt keine Erweiterung ihrer Geschossflächen durchgeführt haben?
    Hier gibt es eine klare Rechtslage:
    Ein „Vorteil“ der bereits vor dem maßgeblichen Zeitpunkt des Beitragstatbestand bestand, darf nicht zum Gegenstand einer Nacherhebung werden. Das betrifft somit alle Aufstockungen vor 2011!

    Wer hat sich das nur ausgedacht und was wurde hier in der Vergangenheit versäumt?

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