Die Verkehrsregeln – wer lehrt sie den Flüchtlingen?

Unser Kommentar zu einem lebensgefährlichen Dilemma im schlimmsten Fall

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Es ist ein Dilemma. Ein lebensgefährliches Dilemma im schlimmsten Fall. Flüchtlinge, die nun bei uns leben und integriert werden sollen in unseren Alltag, bekommen meist als erstes freundlicherweise alte Fahrräder der Nachbarn und Mitbürger geschenkt. Damit sie mobil sind und nicht auch bei uns wieder alles zu Fuß bewältigen müssen. Radlfahren, das geht oft sofort. Meist vom ersten Tag an. Ein kleines Stück gelebte Freiheit. Nur – wer lehrt sie die Verkehrsregeln? Wer sagt es ihnen denn, was alles zu beachten ist auf unseren Straßen? Passiert ein Unfall, gibt es keine Versicherung …

Woher auch, sie sind ja erst ein paar Tage oder Wochen da.

Hut ab vor dem Landkreis Miesbach, der sich traut, die Haftpflichtversicherung für die Asylbewerber erstmal zu übernehmen. Ein heikles Thema zur Gleichbehandlung aller Bürger. So wie in dem Wasserburger Fall (wir berichteten heute) müsste nun die einheimische Bürgerin nicht 3000 Euro einfach unverschuldet selbst bezahlen.

Der vielleicht wichtigste Punkt aber bleibt, die rechtzeitige Verkehrserziehung der Flüchtlinge – Groß und Klein – jeweils vor Ort in unserer Heimat. Vielleicht eine wunderbare Aufgabe für rüstige Polizisten oder ehemalige Lehrer, die schon pensioniert sind und die es meist in jeder Gemeinde gibt … moand d’Renate.

 

 

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