„Das war einfach überwältigend“

Sommerfest der Wohngemeinschaften Ramsau der Stiftung Ecksberg

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zeltDie familiäre Atmosphäre, die dörfliche Einbindung und das tolle Ambiente sind die Besonderheiten des Sommerfestes der Wohngemeinschaften Ramsau der Stiftung Ecksberg. Es sind viele Details, die zu dem gelungenen Ganzen beitragen. Der Beginn mit einem gemeinsamen Gottesdienst auf der Klosterwiese war ein Auftakt nach Maß. Diakon Andreas Klein nahm in seiner Predigt das mit Blumen gestaltete Plakat des Sommerfests als Ausgangspunkt für das Thema „carpe diem – pflücke den Tag“. Wie kann ich einen Tag pflücken, so die einleitende Frage von Klein.

„Mit dem ganz bewussten Da-Sein, mit dem ganz bei sich und ganz bei seinem Gegenüber Sein, mit dem Wissen, letztlich von Gott getragen zu sein, so kann ich den Tag pflücken“, schloss er seine Predigt. Der Ramsauer Rhythmuschor umrahmte die Feier mit modernen Liedern so gut, dass zum Abschluss spontaner Applaus gespendet wurde.

lukasDie kulinarische Versorgung im und um das Festzelt mit Weißwürsten, Gegrilltem, Salattellern, Steckerlfischen, Klosterspießen, Kaffee, Kuchen und Eis waren eine solide Basis – Anziehungspunkt aber war das vielschichtige Angebot für Kinder, Eltern und alle Besucher: Karussell, Bastelworkshop, Kinderschminken, Hüpfburg, Pferdekutsche, Hau-den-Lukas (Foto), Reiten und der Flohmarkt für Kinder.

Mehr für die erwachsenen Besucher waren der Töpfermarkt und der Verkaufsstand der Förderstätte. Die Trachtenvereinskinder aus Reichertsheim und die Ramsauer Kreistanzgruppe lieferten eine willkommene Unterbrechung im bunten Trubel dieser sommerlichen Veranstaltung, ebenso wie die viel besuchten Führungen beim „Tag der offenen Tür“ und Besichtigung der Wohngruppen und der Förderstätte. Die „Ramsauer Musi“ gestaltete den Nachmittag im Zelt mit Stimmungsmusik -wem das zu laut war, der konnte sich in den Biergarten zurück ziehen.

Viele Besucher drängten sich im Theatersaal, in dem das anspruchsvolle Stück für Erwachsene „Der Panther“ nach dem Gedicht von Rainer-Maria Rilke aufgeführt wurde. Es traf mit seiner zentralen Aussage „In sich gefangen sein und doch durch eigene innere Bilder die Freiheit des bunten Lebens spüren können“ durchaus den Nerv der Zuschauer.

torwandEin weiterer Publikumsmagnet war das Torwandschießen auf der Klosterwiese (Foto). Jeder wollte mal sein Glück versuchen und einen Preis gewinnen. Manche haben sogar nicht nur die Wand, sondern gleich rechts unten oder links oben getroffen. Unabhängig vom jeweiligen Erfolg durften alle Kinder in die große Kiste mit kleinen und großen Preisen greifen und sich etwas aussuchen.

Kuchenspenden, Sachspenden, persönliche Begegnungen und viele ehrenamtliche Helfer aus der Umgebung und viele weitere Details machen deutlich, wie selbstverständlich und wie harmonisch die Wohngruppen in das Dorfleben eingebunden sind.

Die Leiterin Marianne Osl und die Cheforganisatorin Herta Grundner formulierten ihr Fazit so: „Das Besondere bei uns ist der Zusammenhalt des Dorfes mit unserer Einrichtung, aber auch das Ambiente, dieses schöne weitläufige Gelände, die kostenlosen Angebote für Kinder und Familien, nicht zuletzt aber auch die gute Anbindung der Mitarbeiter mit Anhang. Heute hat alles gepasst und es war sehr harmonisch. Die vielen Besucher im Zelt, bei den Verkaufsständen, auf der Klosterwiese, bei den Hausführungen und auf dem gesamten Gelände, das war einfach überwältigend.“

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