„Pete Hancock und der Flüssigkristall“

Mischa Heißmann aus Haag veröffentlicht Jugendbuch - Unser Interview

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Pete Hancock Mischa HeissmannMischa Heißmann aus Haag hat ein neues Buch veröffentlicht. „Pete Hancock und der Flüssigkristall“ ist ein Jugendbuch, das in der schwerelosen Zukunft spielt. Mehr über Pete Hancock, den quasselnden Taschencomputer „CAT“ und Mischa Heißmanns Ideen, hat er uns in einem Interview verraten.

Zur Geschichte: Pete Hancock lebt weit in der Zukunft, an einem Ort ohne Schwerkraft. Gemeinsam mit seiner Schwester Julie und Jake, einem Freund, besucht er eine Akademie. Eines Tages wird aus dem Physiklabor der Schule ein Flüssigkristall gestohlen. Dieser Kristall ist einzigartig auf der Welt und Pete, Julie und Jake übernehmen den Fall und ermitteln in der Sache.

Eine klassische Kriminalgeschichte für Jugendliche, die etwas an „Die drei ???“ oder „TKKG“ erinnert. „Ja, das Buch ist in einem ähnlichen Stil geschrieben und es soll auch ein ähnliches Publikum erreichen“, erzählt uns Mischa Heißmann, der Autor des Buches.

Mischa Heissmann Pete HancockDie Idee für „Pete Hancock und der Flüssigkristall“ ist aus einem Gedankenblitz entstanden, die Geschichte hat Mischa Heißmann dann drumherum gebaut. Ein Jahr lang hat er dafür gebraucht, „Mit Pausen!“, betont er.

Ein halbes Jahr hat er effektiv an dem Buch geschrieben – im Bus und zu Hause in Haag. Seit zwei Monaten ist es gedruckt. „Das ist, wie wenn man das erstgeborene Kind im Arm hält. Ich habe sehr viele Gedanken und Phantasie in dieses Buch gesteckt. Naja, das erste Kind im Arm zu halten, ist noch schöner, aber es kommt schon sehr nah ran“, sagt Mischa Heißmann. Und er weiß wovon er spricht, immerhin ist er bereits Vater von drei Kindern, das vierte ist unterwegs.

Crischanti Heißmann hat für ihren Mann das Lektorat übernommen und ist daher eine der ersten, die die Geschichte von Pete Hancock lesen durfte. „Ich finde es gut, dass mein Mann ein Talent dafür hat, zu schreiben. Man muss Talent dafür haben und seine Geschichten sind sehr schön geschrieben.“ findet Crischanti Heißmann. „CAT“, ein Taschencomputer, den Pete Hancock von seinem Vater bekommen hat, finden sie beide besonders gelungen. „CAT kann den Mund nicht halten, redet ständig dazwischen und gibt seine Kommentare ab“, so Mischa Heißmann.

Sein erstes Buch hat Mischa Heißmann klassisch angefangen, erzählt er. Damals hat er einfach drauf los geschrieben. „Irgendwann merkt man, dass das nicht geht, man verhaspelt sich.“, sagt er. Daraufhin hat der Haager ein Fernstudium zum Kinder- und Jugendbuchautor absolviert. „Man lernt, mit Wissen und Können eine Handlung aufzubauen und auszuarbeiten.“, so Heißmann.

Mit „Pete Hancock“ plant Mischa Heißmann eine Buchserie. Den zweiten Teil will er im Oktober veröffentlichen, der Titel: „Pete Hancock und das Geistershuttle“. Heißmanns Buch ist im Eigenverlag erschienen und überall im Buchhandel erhältlich. Der Haager Buchladen „Libretto“ hat das Jugendbuch zwar nicht vorrätig, dort kann es aber bestellt werden.

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