Kinderschutzbund: Erfolgreicher Fachtag

Vor allem die ersten Lebensjahre für den weiteren Weg eines Kindes entscheidend

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kischutzbundDer vom Kinderschutzbund Rosenheim organisierte überregionale Fachtag „Frühe Hilfen“ zeigte deutlich das Interesse an der Thematik und die Bedeutung dieses Themas. So betonten in ihren Grußworten sowohl Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, als auch der stellvertretende Landrat Josef Huber aus Babensham, dass vor allem die ersten Lebensjahre für den weiteren Weg eines Kindes entscheidend sind. Die Teilnehmer kamen bis aus Ingolstadt, Mühldorf und Miesbach.

Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes stellte in seinem Vortrag fest, dass Frühe Hilfen umso effektiver sind, je eher sie erfolgen. So früh wie möglich sollte den Familien mit Wertschätzung die nötige und passende Unterstützung angeboten werden. Dies sei eine wichtige und notwendige Aufgabe für alle Netzwerkpartner der Frühen Hilfen.

Prof. Dr. Volker Mall, kinderärztlicher Direktor des kbo-Kinderzentrums München betonte, dass Jugendhilfe und Gesundheitsakteure gut vernetzt sein müssen, um effektiv helfen zu können. Er versteht das Gesundheitswesen als Dienstleister. Ärzte müssten biologische, soziale und psychische Faktoren berücksichtigen, um korrekte Diagnosen stellen zu können.

Wilfried Griebel, Psychologe am Staatsinstitut für Frühpädagogik ifp widmete sich dem Thema Resilienz oder wie die Stärken von Kindern gestärkt werden können. Dies sei in jedem Alter wichtig und möglich, doch auch hier gelte, je früher, desto besser. „Wir sind die Zukunft unserer Kinder“ bedeutet für ihn, die Verantwortung dafür zu übernehmen, die Lebensbedingungen von Kindern so zu gestalten, dass sie gut aufwachsen können.

Im Anschluss an die Vorträge konnten die 100 Teilnehmer in verschiedenen Workshops Anregungen für ihre beruflichen Aufgaben erarbeiten.

Dr. Wolfgang Irber, graphic recorder, fasste den gelungenen Fachtag grafisch zusammen und präsentierte das von ihm während des Fachtags gestaltete Wandbild. Anna-Maria Ehrlicher, Vorsitzende des Kinderschutzbundes und Geschäftsführerin Marianne Guggenbichler bedankten sich am Ende des Fachtags mit einem Rosenheim-Kalender bei den Referenten und Workshop-Leitern. Weitere Informationen zum Fachtag und der Arbeit des Kinderschutzbundes unter www.kinderschutzbund-rosenheim.de.

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Bei den Referenten und Workshopleitern des überregionalen Fachtags Frühe Hilfen bedankten sich Anna-Maria Ehrlicher, Vorsitzende des Kinderschutzbundes und Geschäftsführerin Marianne Guggenbichler mit einem Rosenheim-Kalender. 

Von links: Marianne Guggenbichler, Geschäftsführerin Kinderschutzbund, Dr. Wolfgang Irber, graphic recorder, Frank Wiens, Fachdienst Frühe Kindheit Landkreis Rosenheim, Susanne Lein, KoKi Stadt Rosenheim, Margot Czekal, pädagogische Geschäftsführerin Kinderschutzbund Landesverband Bayern, Wilfried Griebel, Staatsinstitut für Frühpädagogik ifp, Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Anna-Maria Ehrlicher, Vorsitzende Kinderschutzbund Rosenheim. Nicht im Bild: Prof. Dr. Volker Mall, kinderärztlicher Direktor kbo-Kliniken München.

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