Filmfest: Altöttinger räumen Preis ab

Publikum von „Projekt A" begeistert

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Damit haben Marcel Seehuber aus Altötting und sein Kollege Moritz Springer, gebürtiger Münchner, nicht gerechnet: Bei der Präsentation ihres gemeinsamen Films „Projekt A“ beim Filmfest in München räumten sie gleich den Publikumspreis ab. Der Dokumentarfilm „Projekt A“ ist eine Reise zu anarchistischen Projekten in Europa. Dabei begleiteten Seehuber und Springer beispielsweise Hanna Poddig, die in Deutschland mit Ankett-Aktionen Atomtransporte blockiert. 

 

Ihre Reise führte die Produzenten aber auch ins Ausland, zum Beispiel wird über Eric Duran aus Spanien berichtet. Er ist ein antikapitalistischer Aktivist, der in seinem Leben 39 Banken um fast eine halbe Millionen Euro erleichtert hat – er lebt heute im Untergrund.

Projekt A 1

Foto: Demian von Prittwitz

Ausgangspunkt des Films „Projekt A“ ist die Frage, ob anarchistische Ideen nur eine Vision einzelner Menschen sind, oder ob sie auch als Lebensentwurf für eine gesamte Gesellschaft funktionieren könnten.

Zunächst stehen bei den Produzenten nun Filmfestival-Besuche an, um „Projekt A“ unter die Leute zu bringen. Später soll der Film auch einmal in den Kinos laufen.

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