Am Freitag heißt’s: „Ozapft is!“

Neues und Altbewährtes beim 51. Waldkraiburger Volksfest - Unser Interview

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Volksfest Waldkraiburg„Ozapft is!“ heißt es am kommenden Freitag, 10. Juli, in Waldkraiburg. Das Volksfest steht bevor und die Aufbauarbeiten laufen. Der Haager Stimme erzählt Norbert Meindl, leitender Organisator, warum Volksfeste für ihn eigentlich mehr Arbeit als Spaß bedeuten und warum das Waldkraiburger Volksfest für ihn trotzdem das Schönste ist. 

 

 

 

Volksfeste bedeuten Menschenansammlungen. Normalerweise! Der Festplatz in Waldkraiburg hat momentan eher etwas von einer Geisterstadt. Volksfest Waldkraiburg AufbauAber wenn man genauer hinschaut, rührt sich auch hier einiges. Am kommenden Freitag soll das Waldkraiburger Volksfest eröffnet werden und bis dahin muss an allen Buden und Fahrgeschäften das noch so kleinste Teilchen seinen Platz haben und jede Schraube sitzen.

 

 

 

DaMeindlss das auch reibungslos funktioniert, darum kümmert sich Norbert Meindl. Er leitet die Organisation des Volksfestes Waldkraiburg. Für ihn heißt es: „Nach dem Fest ist vor dem Fest“, denn mit dem letzten Tag des Volksfestes beginnen unmittelbar die Planungen für das kommende Jahr. Zuerst werden Ideen gesammelt, zum Beispiel auf anderen Volksfesten. „Ich habe eine ganz andere Einstellung zu Volksfesten. Wenn ich auf ein Volksfest gehe, ist das für mich kein Spaß, sondern Arbeit. Ich mache das, damit die anderen Spaß haben, das freut mich dann wiederum.“, sagt Norbert Meindl von der Stadt Waldkraiburg.

 

Neben neuen Attraktionen, wie das Weißbierkarussell, das normalerweise auf dem Münchner Oktoberfest steht, gibt es in Waldkraiburg heuer auch viel Altbewährtes. Losbuden, den Mandelstand oder das klassische Kinderkarussell. Für einige bedeutet das Nostalgie. „Viele Besucher setzen ihre Kinder in das Karussell, in dem sie selbst schon saßen, als sie noch klein waren.“ meint Meindl. Immerhin findet das Volksfest in Waldkraiburg in diesem Jahr schon zum 51. Mal statt.

 

Fahrenschon VolksfestAuch ein Klassiker auf jedem Volksfest: Die Schießbuden. Eine solche kommt von der Familie Fahrenschon aus Rosenheim. „Der Aufbau ist eigentlich schon Routine.“ erzählt Christine Fahrenschon (rechts im Bild). 10 Tonnen wiegt die „Jäger Alm“, zu zweit dauern Auf- und Abbau jeweils drei Stunden.

 

Für Organisator Norbert Meindl fällt die Anspannung erst, wenn das erste Fass angezapft und das Volksfest offiziell eröffnet ist. Das dürfte dann übrigens relativ schnell vonstatten gehen, denn bei der Bierprobe benötigte Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch nur einen einzigen Schlag. „Bei der Eröffnung muss er noch einmal nachschlagen.“ tippt Norbert Meindl.

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