Bahn-Unglück: Hubschrauber im Einsatz

Nahe Soyen mit Pkw gegen Zug - Autofahrer (20) schwer verletzt in Klinik geflogen

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bahn 3Ein junger Autofahrer aus dem Altlandkreis wurde am Mittwochabend bei einem Bahnunfall nahe Soyen schwer verletzt. Er kam mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Sein Pkw war mit einem Zug kollidiert. Mehrere Feuerwehren aus Stadt und Land waren mit Einsatzkräften vor Ort. Die rund 30 Insassen des Zuges kamen mit dem Schrecken davon. Der genaue Polizeibericht …

Gegen 19:15 Uhr kam es auf der Bahnstrecke zwischen Rosenheim und Mühldorf zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Opel und einem Regionalzug. Ein 20-Jähriger aus dem Altlandkreis Wasserburg wollte mit seinem Pkw einen Bahnübergang bei Seeburg, in der Gemeinde Soyen, überqueren und übersah hierbei laut Polizei die herannahende Regionalbahn aus Rosenheim nach Landshut.

Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Zug und dem Auto. Durch den Zusammenstoß wurde das Fahrzeug des Unfallverursachers gegen eine Leitplanke geschleudert und zum Teil regelrecht zerfetzt. Der Zugführer leitete umgehend eine Notbremsung ein und kam etwa 200 Meter nach der Unfallstelle zum Stehen.

Der junge Autofahrer wurde mit schweren Verletzungen in das Klinikum Rosenheim geflogen. Der Zugführer und seine 28 Fahrgäste kamen glücklicherweise ohne Verletzungen davon. Die Fahrgäste wurden durch die Feuerwehr aus dem Zug geholt und mit einem Bus weiterbefördert.

Der Zug selbst konnte die Fahrt nicht fortsezten und wurde abgeschleppt. Zur Klärung der Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft die Erstellung eines Gutachtens angeordnet.

Für die eingesetzten Feuerwehrkräfte aus Soyen kam erschwerend hinzu, dass der Verunfallte ein Mann aus den eigenen Reihen war. Hier muss den Einsatzkräften größter Respekt gezollt werden, dass der Einsatz trotz dieser belastenden Umstände äußerst professionell abgearbeitet wurde, so die Polizei.

Insgesamt waren die Feuerwehren aus Soyen, Attel und Wasserburg mit etwa 60 Mann vor Ort. Der Rettungsdienst war ebenfalls mit etwa 25 Mann, mehreren Rettungsfahrzeugen, einem Hubschrauber und der SEG Attelthal vor Ort. Die Zugstrecke war bis etwa 23 Uhr komplett gesperrt.

Fotos: Georg Barth

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