EHC: Oleg Tokarev bleibt ein Löwe

Aber: Johannes Pfeiffer verlässt Waldkraiburg

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TokarevOleg Tokarev wird auch in den nächsten beiden Bayernliga-Spielzeiten das Trikot des EHC Waldkraiburg tragen. Der 35-Jährige Verteidiger hat den „Löwen“ seine Zusage für die Saison 2015/ 2016 sowie ein weiteres Jahr gegeben und geht damit in sein drittes und viertes Jahr bei den Industriestädtern. Einen Abgang haben die Waldkraiburger jedoch auch zu vermelden: Johannes Pfeiffer wird im kommenden Jahr nicht mehr für den EHC auflaufen.

Tokarev ist im deutschen Eishockey kein Unbekannter und hat nach vielen Stationen jetzt seinen Platz wohl gefunden- beim EHC Waldkraiburg, und darüber sind die Verantwortlichen der „Löwen“ sehr froh. In Sätbajew in Kasachstan geboren, hat der beinharte Verteidiger, der allein mit seiner Präsenz auf dem Eis bei den Gegnern immer für Respekt sorgt, schon viel erlebt. Nach dem Durchlaufen des Nachwuchses beim Kölner EC spielte der Defensivspezialist mit den Gardemaßen von 1,85 Metern Größe und 85 Kilo in der Oberliga für den SC Mittelrhein Neuwied, Lippe Hockey Hamm, die Rostock Piranhas, den EHC Netphen 08, die Hammer Eisbären und den EHC Neuwied. In der Regionalliga bzw. der Bayernliga war die Nummer 79 der „Löwen“ für den SC Mittelrhein Neuwied, den Rostocker EC, den ERC Sonthofen, den EHC Troisdorf und den amtierenden bayerischen Vizemeister Höchstadter EC aktiv.

In den letzten beiden Jahren ging er dann für die „Löwen“ aufs Eis und entwickelte sich besonders im letzten Jahr zu einem verlässlichen Verteidiger des EHC, der durchaus als Stütze in der Defensive bezeichnet werden kann. Im letzten Jahr kam Tokarev auf drei Tore und vier Assists in 33 Spielen und das alles bei nur 54 Strafminuten. „Oleg Tokarev ist sehr wichtig für meine Mannschaft und man hat gesehen, dass er ein sehr solider Spieler ist, der noch dazu immer topfit ist“ erklärt EHC-Coach Rainer Zerwesz. Seinen Ruf als „Strafbankkönig“ ist inzwischen einer, der nicht mehr zutrifft, meint Zerwesz zudem: „Man sieht ja an seinen wenigen Strafminuten, dass das absoluter Quatsch ist“ so der 46-Jährige Löwen-Trainer. „Er gibt unserer Defensive schon jetzt mehr Stabilität und kann sich immer noch verbessern auf dem Eis. Das hat er gesehen, nimmt das auch an und versucht ständig auch noch an sich zu arbeiten. Seine Rolle in der Kabine ist ebenfalls nicht zu unterschätzen“ so Zerwesz weiter.

Während ein Verteidiger zwei weitere Jahre beim EHC bleibt, wird ein anderer die „Löwen“ verlassen. Johannes Pfeiffer wechselt aus Waldkraiburg und wird sich einem anderen Verein anschließen. Der 27-Jährige war in der Saison 2013/ 2014 von Oberligist Erding, wo er in allen Nachwuchsteams bereits gespielt hatte, gekommen und absolvierte 71 Spiele für den EHC. Dabei gelangen dem robusten Defensivmann zwei Tore und 23 Torvorlagen.

 

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