Radfahrer stirbt noch an Unfallstelle

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Waldkraiburg und Jettenbach

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Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es am Samstag gegen 18 Uhr zwischen Waldkraiburg und Jettenbach. Ein 46-jähriger Autofahrer befuhr mit seinem Opel Zafira die Kreisstraße 19 von Jettenbach kommend in Richtung St. Erasmus. Als er sich auf der Vorfahrtsstraße fahrend der Kreuzung Hausing-Aschau-Werk näherte, kam von rechts ein Radfahrer, der die Kreuzung geradeaus überqueren wollte. Für den Radfahrer galt hierbei ein Vorfahrt-Achten-Zeichen. Als der Autofahrer registrierte, dass der Radfahrer ohne zu schauen in die Kreuzung einfuhr, war es bereits zu spät. Trotz Vollbremsung erfasste der Pkw den Radfahrer, so das dieser schwerst verletzt wurde und noch an der Unfallstelle starb.

Trotz kompetenter Ersthelfer und eines schnell vor Ort eintreffenden Notarztes kam für den 36-jährige Radfahrer aus Aschau jede Hilfe zu spät.  Die Insassen des Pkw – es handelte sich um die Ehefrau und zwei Kinder des Autofahrers –  blieben bei dem Unfall unverletzt.

An der Unfallstelle war auch das Kriseninterventionsteams im Einsatz, ferner das BRK und die Feuerwehr aus St. Erasmus mit zwei Fahrzeugen und mehreren Einsatzkräften.

Seitens der Staatsanwaltschaft wurde die Sicherstellung der Fahrzeuge, deren technische Untersuchung sowie ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben. Hierzu war der Gutachter natürlich vor Ort.

Die Unfallstelle war bis  gegen 20.30 Uhr gesperrt.

Der Radfahrer trug im übrigen keinen Sturzhelm.

Während der Autofahrer absolut nüchtern war, besteht der Verdacht, dass der Radfahrer Alkohol konsumiert hat; dies wird in weiteren Ermittlungen festgestellt, meldet die Polizei,

 

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