RSA weiter auf Erfolgskurs

Generalversammlung: Nachhaltiges Wirtschaften beschert hervorragende Bilanz

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1So viele Besucher wie noch nie strömten zur Generalversammlung der RSA-Bank nach Kalteneck. Aufsichtsratsvorsitzender Franz Sanftl konnte sage und schreibe 495 Gäste begrüßen, die den Saal bis auf den letzten Platz füllten. Vorstand Thomas Rinberger griff in seinem Vortrag das vielfach strapazierte Wort „Nachhaltigkeit“ in den Unternehmen auf. Meist wird es reduziert auf den Energie- und Rohstoffverrauch der Firmen, die dann darüber umfangreiche Hochglanzbroschüren mit ellenlagen Zahlenreihen auflegen. „Aber wir verstehen unter Nachhaltigkeit viel mehr“, so Rinberger.

Zum einen, wie man mit Mitarbeitern umgeht, dauerhaft junge Leute ausbildet und somit eine Chance im Berufsleben gibt, oder durch stetiges Wirtschaften, das mit den anfallenden Steuern und Abgaben das Wohl unserer Gemeinde stärkt.

0,1„Gleichwohl profitieren die gemeinnützigen Organisationen durch Spenden und Sponsoring ebenfalls vom Erfolg der Bank, und durch die vielen Veranstaltungen wollen wir zusätzlichen Nutzen für unsere Kunden stiften“, so Rinberger. Gleichzeitig wies er auf die neue Anwaltshotline für Mitglieder hin, die über die Homepage der Bank für erste rechtliche Auskünfte durch ausgebildete Juristen bereitsteht. Damit verbunden ist ein Vertragscenter, wo für alle Berechtigten aktuelle Vertragsformulare hinterlegt sind. „Unsere Nachhaltigkeit können Sie nachlesen in unserem Leitbild, an dem wir uns gerne messen lassen“, so Rinberger.

Die sehr positive geschäftliche Entwicklung der Bank stellte Vorstand Johann Posch vor. Die Bilanzsumme beträgt Ende 2014 289 Mio Euro, wobei die Schallmauer von 300 Mio Euro durch weiteres Wachstum Anfang dieses Jahres schon durchbrochen wurde. „Das Wachstum ist wieder einmal durch die hohe Kreditnachfrage getrieben“, so Posch. Neben einer bilanziellen Kreditsteigerung von 6,3% auf 265 Mio Euro wurden zusätzlich noch 28 Mio Euro an langfristigen, zinsgünstigen Krediten vermittelt. „Damit können wir unseren Kunden Zinsfestschreibungen von 20 Jahren und länger anbieten“, so der Vorstand.

Die neue Europäische Bankenaufsicht führt laufend strengere Maßnahmen ein, die dazu führen, dass die Kreditvergabe erschwert wird, und der Bürokratismus immer mehr um sich greift. Zusätzlich müssen die Verantwortlichen der Banken einmal im Jahr zu einem „Aufsichtsgespräch“ erscheinen, bei dem die gesamte Risikosituation der Bank besprochen wird. „Erst vor kurzem waren wir zu diesem Gespräch in München; wir haben dabei in jedem Bereich mit der Bestnote A abgeschlossen“, verkündete Posch stolz.

Die Kundeneinlagen wuchsen um  3,6% auf 196 Mio Euro, und das Eigenkapital der Bank hat sich mit +10% auch sehr gut entwickelt.

Beim Ausblick auf das Jahr 2015 lud Posch die Anwesenden schon zum Tag der offenen Tür ein, der in Rechtmehring am 4. Oktober stattfindet. „Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit bin ich echt froh, wenn die Baumaßnahme mal erledigt ist“, so der Vorstand.

Die folgenden Abstimmungen erfolgten alle einstimmig, was wegen der sehr guten Zahlen nicht verwundert. Zwei Aufsichtsräte, Hans Riedl und Karl Fischberger schieden turnusgemäß aus, und wurden einstimmig wiedergewählt. Anschließend beschloss man die Erhöhung des Mitgliedsanteils an der Bank von 500 Euro auf 750 Euro. Da dieses Guthaben der Mitglieder für die Bank Eigenkapital darstellt, stärkt es die Basis für eine weitere gute Entwicklung in den nächsten Jahren, wofür sich Vorstand Posch herzlich bedankte.

3Den musikalischen Ausklang des Abends gestaltete der Münchner Liedermacher & Musikkabarettist Roland Hefter, der mit seinen Liedern Jung und Alt begeisterte. Die Liedtexte und die eingestreuten Geschichten aus dem ganz normalen Leben brachten alle Besucher zum Lachen, aber auch ein bisschen zum Nachdenken.

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