Internetanschluss soll besser werden

Haager Bauausschuss tagte wieder - Zahlreiche Themen

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Haag Rathaus Total 50Haag – In der Kirchdorfer Straße wird demnächst ein Anwesen abgerissen. Wegen des geplanten Neubaus wird für das ganze Gebiet „Südliche Kirchdorfer Straße“ ein Bebauungsplan aufgestellt. Dieser könnte auch gleich für die angedachte Parkplatzerweiterung hinter dem Parkplatz an der Rute gelten. Der Aufstellungsbeschluss wurde einstimmig gefasst. Der Bauausschuss hatte bei seiner jüngsten Sitzung zahlreiche weitere Themen auf der Tagesordnung …

Die Palettenfirma im Gewerbegebiet Winden-Süd beantragte verschiedene Änderungen, so eine weitere Ausdehnung in Richtung B 12 und die Möglichkeit, eine bedachte Lagerung der Paletten zu schaffen, was gutgeheißen wurde.  Abgelehnt wurden dagegen der Wunsch nach einer Lärmschutzwand Richtung Westen und die Errichtung eines Wohngebäudes, weil dies nicht in ein Gewerbegebiet passe.

Seit einiger Zeit ist vor dem Anwesen Maria-Ward-Straße 5 ein Bauzaun aufgestellt, weil dort die Straße abzurutschen droht. Strittig ist zwischen der Besitzerin und der Gemeinde, wer die Reparatur der schadhaften Mauer, die ein Wegbrechen der Straße verhindern soll, zu stemmen hat. Nicht ganz klar ist, ob die besagte Mauer als Stützmauer geplant war. Dr. Bernhard Grabmeyer, Freie Wähler Haag, zeigte anhand alter Fotos auf, dass die ursprünglich sehr schmale Straße später aufgefüllt und verbreitert worden ist, und verwies darauf, dass ein Teerstreifen entlang der Gartenmauer auf Privatgrund verläuft. Er stellte deshalb den Antrag, die Gemeindeverwaltung möge rasch eine einvernehmliche Lösung mit der Besitzerin suchen. Die Gemeinde will ihrerseits die Angelegenheit an das Landratsamt Mühldorf weiterleiten. Beide Anträge fanden eine Mehrheit im Bauausschuss.

Der Internetanschluss für Haag soll verbessert werden. Die unterschiedlich gute bis unbefriedigende Anbindung in der Marktgemeinde zeigte Anton Biereder vom Ingenieurbüro Höpfinger anhand einer Ortskarte auf und berichtete von seiner diesbezüglichen Markterkundung. Seine Firma ist mit der Abwicklung des Antragsverfahrens für die staatliche Förderung des Netzausbaus betraut. Dieser erfolgt, indem man alte Kabelverzweiger durch einen Glasfaseranschluss bis zu maximal 50 Megabyte (MB) aufrüstet oder gleich ein Glasfaserkabel zum Kunden verlegt. Diese Maßnahmen könnten für einige Ortsteile in etwa einem Jahr umgesetzt werden. Der Ausschuss beschloss die dafür erforderliche Ausschreibung des Planauswahlverfahrens und die Gebietsfestlegung einstimmig. RED

 

 

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