Dringender Wunsch nach mehr Polizei-Präsenz

Sorgen der Bürger zu Einbruchserie - Frauenunion bot gestern wichtige Schutzhilfe

image_pdfimage_print

einbrecher_01Obwohl es ein schöner, warmer, fast schon Sommerabend war, noch dazu ein Freitag, fanden sich im Wasserburger Pfarrzentrum von St. Jakob gestern über 60 Besucher ein, um dem Vortrag von Kriminaloberkommissar Wolfgang Moritz aus dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd zu folgen. Nach den Begrüßungsworten durch die Vorsitzende der Frauenunion Wasserburg Stadt und Land, Michaela Halt, begann der Vortrag, der Theorie und Praxis sehr anschaulich vereinte. Viele der Anwesenden wurden zum Nachdenken gebracht, wo sie vielleicht doch …

… große Sicherheitslücken in ihrem eigenen Heim feststellen müssen. Mit Beispielen aus der Praxis, die zuerst zum Schmunzeln und zur Erheiterung der Anwesenden führten, zeigte Kriminaloberkommissar Moritz dann aber auch die einzelnen Maschen und Tricks der unerwünschten Hausbesucher auf – und welche Folgen dies für den Geschädigten nach sich zieht.

Dabei wurde von den anwesenden Bürgern auch sehr der Wunsch nach einer schnelleren Reaktion von Seiten der Wasserburger Polizei geäußert, wie auch eine vermehrte Präsenz in den Straßen von Wasserburg.
Dies sei aber aufgrund der zahlreichen Einsätze und des zur Verfügung stehenden Personals, sowie der Größe des Einsatzgebietes oftmals schwer zu kompensieren, gab Moritz zu bedenken.

Nach einer kurzen Pause, in der es einen kleinen kostenlosen Appetithappen gab, ging es noch um die Frage: Wie verhalte ich mich, wenn ich einen Einbrecher im Haus entdecke? sowie um die Problematik des Trickdiebstahls. Enkeltrick, fingierter Stromableser, sowie einige andere Methoden, die dann zu einem Ausräumen der Wohnung führen, wurden anschaulich erklärt.

Dabei wurde deutlich klar: Von wegen: Das kann mir doch nicht passieren! Die Dreistigkeit mancher Herrschaften sei wahrhaft grenzenlos, sagte Moritz. Er gab auch hier einfache, in die Realität umsetzbare Verhaltensregeln, die einem Trickdieb die Ausführung seiner Tat erschweren.

Als Vertreter des Schlossereihandwerks stand dann Tobias Hutterer dankenswerterweise zur Verfügung, der den anwesenden Gästen Rede und Antwort gab, was von technischer Seite her zum Einbruchschutz alles machbar sei

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.