Bauausschuss macht sich vor Ort ein Bild

Diskussion über Straßenbeleuchtung und Parkvervot - Aus dem Haager Rathaus

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Haag Rathaus Total 50Die Mitglieder des Bauausschusses machten sich bei ihrer jüngsten Sitzung in die Münchener Straße zur Ortsbesichtigung auf. Dort waren vor dem Bürgersaal vom Haager Kraftwerke zwei neue Straßenleuchten aufgestellt worden, die für die Beleuchtung der dann renovierten Straße in Frage kommen. Der neue LED-Leuchtkörper der Firma Siemens bringt so viel Helligkeit, dass auch noch der Bürgersteig auf der gegenüberliegenden Straßenseite beleuchtet wurde. Damit würde eine Aufstellung von Laternen nur auf einer Straßenseite ausreichen, die Fahrbahn samt dem Bürgersteig gegenüber befriedigend auszuleuchten.

Georg Schatz von den Haager Kraftwerken erklärte, dass eine abwechselnde Aufstellung der Laternen auf beiden Straßenseiten, wie sie von Gemeinderäten angeregt wurde, mit einer kreuzweise verlegten Verkabelung Mehrkosten von lediglich rund 4000 Euro verursachen würde. Ein Beschluss zu diesem Thema wurde noch nicht gefasst.

Die Freie Wählergemeinschaft Haag hatte mit dem Verkehrsreferenten Wolfgang Obermaier beantragt, in der schmalen Zeno-Kern-Straße mit einem Parkverbot auf einer Straßenseite das Durchkommen zu erleichtern. Zusätzlich sollte mit Zick-Zack-Linien an den Ecken der Einmündung der Gartenstraße sichergestellt werden, dass die Kurven nicht wie bislang häufig geschehen zugeparkt werden. Anlass dafür war die Sorge, dass Rettungsfahrzeuge und die Feuerwehr im Notfall nicht in die Gartenstraße einfahren könnten. Von Seiten der Verwaltung wurde nach einer Ortsbesichtigung darauf hingewiesen, dass die geltenden Verkehrsvorschriften eigentlich ausreichen müssten.

Dr. Bernhard Grabmeyer machte hierauf deutlich, dass die schwache menschliche Natur öfters eine sehr deutliche Führung und Leitung brauche, die vor allem mit den weißen Zick-Zack-Linien augenfällig geboten würde. Man einigte sich darauf, das Votum der örtlichen Polizei und Feuerwehr noch abzuwarten. Die Gemeindeverwaltung sicherte zu, die kommunale Verkehrsüberwachung auf die dortige Verkehrssituation aufmerksam zu machen.

 

Einstimmig folgte der Bauausschuss dem Vorschlag der Verwaltung, dem Antrag der Besitzer des Anwesens Eichenweg 10 nach Löschung einer Bau-, Benutzungs- und Gewerbebetriebsbeschränkung sowie einer Rückauflassungs­vormerkung zu entsprechen. Lediglich das Vorkaufsrecht für alle Verkaufsfälle will sich die Gemeinde nach wie vor sichern.

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