„Griesstätt hat die besten Radler“

Wasserburger Verkehrsschule: Karl-Heinz Niessner übt mit Kindern die Regeln

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P1040892Auf dem Weg zum Radlführerschein: Rund 600 Grundschüler aus Stadt und Altlandkreis gehen alle Jahre durch die Hände der Wasserburger Verkehrsschule. Seit 15 Jahre lehrt der Verkehrsexperte der Inspektion, Polizeihauptkommissar Karl-Heinz Niessner, mit viel Fingerspitzengefühl den Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Ort des Geschehens ist für alle der Verkehrsübungsplatz der Gebietsverkehrswacht Wasserburg am Badria. Am Dienstag radelte die 4. Klasse der Grundschule Soyen über den nicht ganz unkomplizierten Parcours. Wir waren dabei …

„Ich hab‘ mich vor 15 Jahren freiwillig für das Thema Verkehr und damit für die Verkehrserziehung gemeldet“, sagt Karl-Heinz Niessner von der Wasserburger Polizei. Seitdem sei er bei der Inspektion als so genannter „Mitarbeiter Verkehr“ im Einsatz. „Mir hat der Umgang mit Kindern einfach schon immer viel Spaß gemacht.“ Und das merkt man dem Polizeihauptkommissar auch an. Da kommt kein lautes Wort, keine Kommandosprache, vielmehr leise aber klare Korrekturen, wenn die Kinder beispielsweise vergessen, vor dem Abbiegen ein Handzeichen zu geben.

„Wir wollen den Kindern ja keine Angst einjagen, sondern ihnen ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr vermitteln“, so Niessner. Den Kindern würde auf dem Verkehrsübungsplatz ohnehin sehr viel abverlangt.

Der Polizeihauptkommissar wurde am Dienstag von Margit Joppich, Lehrerin der Grundschule Soyen, unterstützt. „Es ist ganz wichtig, dass auch die Lehrer da bei der Sache sind. Man merkt genau, dass Frau Joppich die Kinder schon bestens auf den Übungsplatz vorbereitet hat.“ Ohne die Lehrer sei es schwierig, die bis zu 30 Kinder immer genau unter Kontrolle zu halten. Die Zusammenarbeit klappe mit den meisten Schulen sehr gut – „aber nicht mit allen“.

Am Ende von vier Ausbildungsabschnitten legen die Radl-Fahrschüler eine Prüfung ab. Wer nicht mehr als zehn Fehlerpunkte auf sein Konto zu verbuchen hat (drei gib’s alleine für das Ignorieren eines Stop-Zeichens), erhält den Radl-Führerschein. Und dann gibt es da noch die Klassenwertung. Die drei besten Klassen dürfen am Ende mit der Innschiffahrt von Gottfried Held eine Runde drehen und von der Verkehrswacht, die unter Führung von Lorenz Grasberger die Übungsanlage in Schuss hält, gibt’s dann noch ein Eis.

Auf die Frage, welche Schule, denn am häufigsten Schifferl fährt, sagt Karl-Heinz Niessner schmunzelnd: „Die Griesstätter haben ganz oft die besten Radl-Klassen. Kein Wunder: Da gibt’s eine Lehrerin, die sich seit Jahren enorm für die Verkehrsausbildung engagiert.“   HC

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Lenz Grasberger, Vorsitzender der Verkehrswacht Wasserburg hält den Laden in Schuss.

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