Hattrick-Zauberer Markus Eisenauer …

... und Glanzparade von Keeper Löw sichern Reichertsheim Spitzenspiel-Sieg

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Eisenauer 1Ein Zuschauermagnet – 250 kamen! Und die Gäste-Fans durften am Ende jubeln – und zwar vor allem um Keeper Matthias Löw und Hattrick-Zauberer Markus Eisenauer (unser Foto) von der SG Reichertsheim/Ramsau! Dabei war selbige eigentlich mit ziemlich gemischten Gefühlen zum Kreisliga-Spitzenspiel nach Au gefahren gestern. Teamstützen wie Albert Schaberl, Korbi Klein und Sebi Loipfinger fehlten wegen Verletzungen. Und Innenverteidiger Chris Bauer kam im Laufschritt quasi direkt aus Namibia angehetzt. Es wartete am Ende ein Nervenkrimi …

… war Au optisch überlegen, es fehlte allerdings die letzte Konsequenz vor dem Tor. Die SGRR dagegen trat sehr diszipliniert und kampfstark auf. Der erste Aufreger in der 24. Minute …

Einen Freistoß von Franz-Xaver Pelz konnte SGRR-Torhüter Mathias Löw nicht festhalten, der Ball sprang an den Pfosten und konnte erst im Nachfassen von Löw sicher unter sich begraben werden.
Am Ende der ersten Halbzeit fand die SGRR besser ins Spiel und hatte durch Andi Hundschell kurz vor der Halbzeit (40. Min) die erste Möglichkeit. Hundschell tauchte alleine im 16er auf, die Auer Abwehr war nicht Herr der Lage, sein Schuss ging allerdings knapp am Pfosten vorbei.
Mit einem 0:0 wurden die Seiten gewechselt.

Reichertsheim kam mit viel Schwung aus den Kabinen – allen voran die Nummer neun, Markus Eisenauer, wie sich noch rausstellen sollte. In der 54. Minute der erste Streich: Ein Eckball von Alex Baumgartner wurde von Christoph Nieberlein in die Mitte geköpft, Eisenauer schaltete am schnellsten und spitzelte den Ball zwischen zwei Verteidigern und an Torhüter Düsel vorbei zum 1:0..
Au versuchte zu antworten, erhöhte den Druck, konnte aber aus den ergebenden Möglichkeiten noch kein Kapital schlagen. Anders der Gast. Das 2:0 in der 72. Spielminute. Andi Hundschell hebelte mit einem Klasse-Pass die komplette Auer Hintermannschaft aus und fand in dem agilen Eisenauer einen passenden Abnehmer. Er überlupfte aus sechzehn Metern den herausstürmenden Auer Schlussmann zum 0:2.

Mit den Einwechslungen von Ederer und Martin, setzte Trainer Glück auf Auer Seite alles auf eine Karte. Der Tabellenführer versuchte nun mit allen Mitteln den Anschlusstreffer herzustellen. Die SGRR kam zunehmend in Bedrängnis, war aber mit viel Leidenschaft, Wille und etwas Glück in der Lage die Gastgeber am Abschluss zu hindern.
So dauerte es bis zur 81. Minute, ehe Peter Menhofer nach einem Eckball höher stieg, als die gesamte Reichertsheimer Hintermannschaft und sein wuchtiger Kopfball landete unhaltbar für Torhüter Löw im rechten langen Eck zum 1:2.
Jetzt keimte nochmals Hoffnung auf im Auer Lager. Die allseits spannende Partie wurde zum Nervenkrimi und die 250 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten.

Dem Reichertsheimer Anhang stockte der Atem, als in der 86. Minute der gut leitende Schiedsrichter Straßhofer auf den Elfmeterpunkt deutete. Der Auer Stürmer Niedermeier drang nach einem Steilpass in den Sechzehner der SGRR ein, der herausstürmende Torhüter Löw berührte in leicht und Niedermeier fiel …. Der ansonsten sehr sichere Elfmeterschütze Franz-Xaver Pelz wählte die linke untere Ecke, doch Löw parierte mit einer Glanzparade den sehr platzierten Schuss ab.

Jetzt hatte die Stimmung auf der SGRR-Seite ihren Höhepunkt erreicht. Eisenauer hatte sich auf halblinker Position durchgesetzt und sein Schuss verfehlt das rechte Eck nur um Zentimeter. In der 89. Minute noch einmal Spannung in der Reichertsheimer Defensive. Nach einem umstrittenen Foul von Stefan Sperr, hatte Pelz nun erneut die Gelegenheit aus 20 Meter seine Qualitäten als Freistoßspezialist unter Beweis zu stellen. Sein Freistoß landete über dem verdutzten Löw aber nur an der Latte.

Den Schlusspunkt des Spiels setze der Spieler des Tages Markus Eisenauer. In der 92. Minute erreichte ein Befreiungsschlag von Matthias Neumaier aus dem eigenen 16er den eingewechselten Sebastian Pichlmeier. Der machte sich alleine auf und davon und überlief die aufgerückte Auer Hintermannschaft im Spurt und bediente mit einem klugen Querpass den nur noch einschiebenden Eisenauer. Der Jubel kannte nun keine Grenzen mehr.

Aufgrund der enormen Leidenschaft, die die SG Reichertsheim/Ramsau Mannschaft an den Tag gelegt hat, war dieser Sieg hart erkämpft und am Ende auch verdient.
Nächste Woche findet das Heimspiel gegen den TuS Bad Aibling um 15 Uhr in Ramsau statt.

mh

Und so haben sie gespielt:

links Au – rechts Reichertsheim/Ramsau

Quelle bfv

Startaufstellung
Moritz Düsel 1 1 Matthias Loew
Josef Rauscher 2 2 Matthias Neumaier
Daniel Kleiner 3 3 Alexander Baumgartner
Peter Menhofer 4 4 Christian Bauer
Emre Öztürk 5 5 Thomas Schaberl
Christian Will 6 6 Josef Haslberger
Marinus Muellauer 7 7 Stefan Sperr
Christ. Rottmueller 9 8 Christoph Nieberlein
Peter Niedermeier 11 9 Markus Eisenauer
Stefan Stahl 15 10 Andreas Hundschell
Franz-Xaver Pelz 17 11 Florian Koroschetz
Ersatzbank
Johannes Rottmüller 26 15 Jonas Hundschell
Tobias Schlemer 8 12 Peter Huber
Manuel Martin 10 13 Sebastian Greimel
Michael Ederer 12 14 Sebastian Pichlmeier
Jan Marczinek 14
Peter Widmann 16
Trainer
Markus Glück Wagenspöck Leonhard

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