Erzählzauber in der Haager Bücherei

Carmen Däumer und Lisa Schamberger begeistern die Zuhörer

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buchereiSchöne Geschichten erzählt bekommen und sich von einer Erzählerin in ferne Lande entführen lassen – das mögen nicht bloß Kinder. Auch Erwachsene ließen sich dieser Tage in der Haager Bücherei von Carmen Däumer aus Isen nach Afrika zum Nashorn Nackendick mitnehmen oder blickten gemeinsam in die bösen Augen des schwarzen Katers von Edgar Allan Poe.

 

Däumer gab den Geschichten einen aktuellen Rahmen, zum Beispiel mit der Frage, wie man eine Wohngemeinschaft organisiert, und als abschreckendes Beispiel vom schlimmen Schicksal des kleinen Vogels, der Maus und der Bratwurst aus einem Märchen der Gebrüder Grimm berichtet.

Am liebsten hätten die Zuhörer dem Pechvogel zugerufen, er solle doch das Glück, das für ihn auf dem Weg liegt, mit Händen greifen; doch der war zu verbohrt in sein vermeintliches Schicksal, so dass ihn der Wolf als Abendessen verschlang.

Mit Gesten und Mimik vergegenwärtigte die Erzählerin die jeweiligen Situationen und das Publikum vermeinte, zum Beispiel die Träume in der letzten Geschichte wirklich als Schmetterlinge fliegen zu sehen. Dies war um so leichter, als Lisa Schamberger aus Dorfen mit verschiedenen Musikinstrumenten die jeweilige Stimmung einfing und förmlich greifbar machte. Dabei halfen ihr Akkordeon, Donnermacher, Shanti und Hang und auch ihre kräftige Stimme mit einer Fantasiesprache.

Der Beifall zum Schluss galt den beiden Künstlerinnen und auch dem Büchereiteam um Gertrud Grabmeyer-Lanzl, das für die Pause ein leckeres Buffet hergerichtet hatte.

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