Freitag bleibt der „unfallträchtigste“ Tag

Polizei-Bilanz 2014: Erneut deutliche Steigerung bei Verletzten zu verzeichnen

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PolizeiEs ist zu einem leichten Rückgang der Unfallzahlen gekommen – aber wie auch schon im vorletzten Jahr war jedoch wiederum eine deutliche Steigerung bei den Verletzten zu verzeichnen! Das ist die Bilanz für 2014 von der Polizei Waldkraiburg. Im Zuständigkeitsbereich (dazu gehören neben der Stadt Waldkraiburg die Gemeinden Aschau a.Inn, Kraiburg a.Inn, Jettenbach, Taufkirchen und Unterreit) wurden im vergangenen Jahr insgesamt 842 Verkehrsunfälle registriert. Im Jahr zuvor (2013) waren es 864 Verkehrsunfälle (minus 2,54 Prozent).

In der Gesamtzahl der registrierten Verkehrsunfälle sind über die Hälfte (nämlich genau 505) sogenannte „Kleinunfälle“ (Blechschäden) enthalten. Bei den Kleinunfällen gab es wiederum  in 150 Fällen eine Kollision mit Wildtieren.

Recht negativ ist die Entwicklung der Verkehrsunfälle mit Personenschäden. Im Jahr 2014 gab es insgesamt 140 Verkehrsunfälle (2013: 125 = + 12,00 %) mit 194 (2013: 169) Verletzten. Während im Jahr 2013 noch zwei Verkehrstote zu beklagen waren, kam 2014 eine Person ums Leben.

Gleichbleibend erfreulich niedrig ist die Anzahl bei den Schulwegunfällen. Sowohl 2013, als auch 2014 mussten die Beamten der PI Waldkraiburg nur jeweils zwei Schulwegunfälle aufnehmen.

144 (2013: 163 x) mal haben sich die Verursacher von der Unfallstelle entfernt (./. 11,65 %). In 59 Fällen konnten die Flüchtenden ermittelt werden, was einer Steigerung der Aufklärungsquote von 43,9 %(!!) gegenüber dem vorletzten Jahr entspricht.

Bei den meisten Unfällen war die Ursache Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren. Bei den schweren Verkehrsunfällen waren die Hauptursachen nicht angepasste Geschwindigkeit und Alkohol am Steuer.

Der „unfallträchtigste“ Tag war, wie auch schon in den letzten Jahren, der Freitag, gefolgt vom Dienstag und Mittwoch. Auch im vergangenen Jahr war der Sonntag mit 107 Verkehrsunfällen „Schlusslicht“!

Zwischen 11.00 und 12.00 Uhr „krachte“ es am häufigsten(77 x)

Auch im Stadtbereich von Waldkraiburg war ein leichter Rückgang der Unfallzahlen zu verzeichnen. Sie verringerten sich von 596 VU im Jahr 2013 auf 566 VU im verg. Jahr(./.5,03 %).

Es wurden  bei 106(2013: 91) VU mit Personenschäden insgesamt 145(2013: 122) Verkehrsteilnehmer verletzt. Es gab auch heuer wieder einen Toten im Stadtbereich Waldkraiburg zu beklagen!

Insgesamt wurden von den Beamten der PI Waldkraiburg jedoch 1070 Verkehrsunfälle aufgenommen und bearbeitet(2013: 1052 = +1,71 %). Dies liegt daran, weil die PI Waldkraiburg zur Nachtzeit auch den Bereich der Pst Haag i. OB. mit zu betreuen hat. Dazu zählt dann auch die unfallträchtige Bundesstraße 12, von Reichertsheim bis zur Landkreisgrenze im Großhaager Forst bei Maitenbeth.

Im Zuständigkeitsbereich der Pst Haag i. OB. ereigneten sich im Jahr 2014 insgesamt 545(2013: 508) Verkehrsunfälle(also aufgenommen durch die Pst Haag u. die PI Waldkraiburg) mit 103(2014: 105) Verletzten sowie drei(2013: vier) Toten.

 

Recht unerfreulich ist die Entwicklung der Verkehrsunfälle an unserer „Problemkreuzung“ auf der S 2352 – MÜ 18 und Aussiger Str.(„Stockhamer Berg“)

Waren dort im Jahr 2013 insgesamt vier Verkehrsunfälle zu verzeichnen, so musste die PI Waldkraiburg im letzten Jahr insgesamt neun Verkehrsunfälle mit insgesamt zwei Verletzten(2013: ein Verletzter) aufnehmen.

 

Auch der sog. „Pürtener Kreuzung“(S 2091/S 2352) war eine Steigerung der Unfallzahlen festzustellen(2014: acht VU – 2013: vier) Jedoch verringerte sich hier die

Anzahl der Verletzten von sieben(2013) auf drei(2014).

 

Gleichbleibende Unfallzahlen sind von der Kreuzung Graslitzer/Aussiger Str. zu vermelden. Sowohl 2014, als auch ein Jahr kam es zu vier VU mit  jeweils insgesamt drei Verletzten.

 

Auf der normalerweise unfallträchtigen Strecke  zwischen der Pürtener Kreuzung bis zur Dienstbereichsgrenze in Richtung Mühldorf(„Rotkreuzparkplatz – km 3,5) fanden im letzten Jahr deutlich weniger Unfälle statt(2013: insgesamt 25 VU mit sechs Verletzten, 2014 insgesamt 12 VU mit vier Verletzten.

 


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