Franzi stark in Staffel: Jetzt freue ich mich!

Biathlon: Ruf als exzellente Schützin im letzten Rennen vor WM alle Ehre gemacht

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000Franzi Preuß aus Albaching machte heute beim Biathlon-Weltcup in Oslo in der Staffel ihrem Ruf als exzellente Schützin alle Ehre. Nicht einen Nachlader benötigte die 20-Jährige und sicherte hinter den führenden Italienerinnen und Tschechien Platz drei vor der Übergabe. „Ich war verunsichert. Die Erkältung und die zwei nicht so guten Rennen. Jetzt freue ich mich, dass ich zum ersten Mal nach eineinhalb Jahren mit Null durchkam. Für den Kopf war das gute Rennen wichtig“, sagte Franzi. Eine dicke Überraschung hatte Bundestrainer Gerald Hönig vor dem Rennen in petto. Die in den Einzelrennen erneut enttäuschende Miriam Gössner durfte die Staffel laufen …

Franziska Hildebrand wurde dafür geschont. „Sie klagte über eine Druckstelle im Schuh. Deshalb wurde ihr Schonung auferlegt. Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme drei Wochen vor der WM“, sagte Hönig

Vanessa Hinz hatte erstmals in ihrer Karriere die deutsche Staffel angelaufen und ihre Sache gut gemacht. Mit nur einem Nachlader übergab die 22-Jährige als Fünfte. „Der eine Nachlader liegend war schade. Ich war ganz schön erschöpft. Aber es hat Spaß gemacht“, sagte Hinz. Überragend zeigte sich allerdings die italienische Startläuferin. Dorothea Wierer lief ein einsames Rennen 20 Sekunden vor der Konkurrenz.

Dann kam die große Unbekannte. Miriam Gössner lief stark an, ging in Führung und leistete sich beim Liegend-Anschlag nicht einen Fehler. Auch Jitka Landova für Tschechien und die Italienerin Federica Sanfilippo gaben sich keine Blöße. Dahinter blieben Russland und Frankreich auf Tuchfühlung. Das Stehend-Schießen wurde zum Gradmesser. Gössner traf die ersten drei Scheiben, verballerte dann zwei und zitterte die Nachlader rein. Landova war da schon weg, gemeinsam mit der Italienerin machte sich die Deutsche auf die Verfolgung. Als Zweite übergab die 23-Jährige schließlich auf Laura Dahlmeier und freute sich: „Es hat heute einfach gepasst.“

Dahlmeier verliert Anschluss

Ausgerechnet die zuletzt so sichere Laura Dahlmeier patzte diesmal am Schießstand. Insgesamt musste sie dreimal nachladen und neben der Italienerin Karin Oberhofer auch noch Marie Dorin Habert aus Frankreich ziehen lassen. Veronika Vitkova lief für Tschechien die Staffel sicher nach Hause.

Quelle: ARD

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