Jubel um Sieg im bayerischen Derby

Basketball-Bundesliga: Wasserburg weiter ungeschlagen mit überragender Shey

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SheyGestern Riesenjubel in der Wasserburger Badriahalle um die Basketball-Ladies: Der amtierende Deutsche Meister bleibt weiterhin auf der Siegerseite und ungeschlagener Tabellenführer der 1. deutschen Bundesliga. Der TSV Wasserburg empfing die TH Wohnbau Angels aus Nördlingen. Das Team von Headcoach Bastian Wernthaler siegte im bayerischen Derby am Ende mit 87:76. Die Mannschaften lieferten den Fans in der voll besetzten Halle eine tolle Partie, in der beide Teams motiviert, kämpferisch und aggressiv auftraten …

Die TH Wohnbau Angels, die seit der Winterpause jedes Spiel der DBBL für sich entscheiden konnte und aktuell auf dem vierten Rang der Bundesliga stehen, mussten gegen die Gastgeberinnen vom Inn ihre erste Niederlage in diesem Kalenderjahr einstecken.

Zu Beginn des ersten Viertels wirkte das Spiel auf Seiten der Wasserburger noch etwas chaotisch und die Gäste aus Nördlingen übernahmen für wenige Minuten die Spielführung. Zur Mitte des ersten Viertels kamen die Wasserburgerinnen dann ins Spiel, konnten den Rückstand aufholen und zum Ende der ersten zehn Minuten einen Vorsprung von 24:14 erreichen. Im zweiten Viertel lief es dann rund für die Innstädterinnen.

Gute Leistungen und Erfolge im Angriff und auch in der Verteidigung brachten dem TSV zur Halbzeitpause einen Vorsprung von 49:33 ein. In der Badria Halle herrschte eine angeregte und tolle Stimmung, die sich auch in der zweiten Spielhälfte durchzog. In der Pause sorgte die Showgarde Carambas aus Haag, anlässlich des Sponsorentags von Auto Eder, für Unterhaltung.

Im dritten Viertel kamen die Angels aus Nördlingen wieder besser ins Spiel und konnten sich auf einen acht Punkte Rückstand an die Gastgeberinnen ran kämpfen-die TH Wohnbau Angels wollten sich nicht so leicht geschlagen geben. Jedoch war der TSV das spielsicherere Team, so dass die Damen zum Ende des dritten Viertels deutlich mit 69:55 führten. Im entscheidenden Viertel ließ die Mannschaft von Headcoach Bastian Wernthaler nichts mehr anbrennen.

Headcoach Bastian Wernthaler hatte während der Partie keine Zweifel am Sieg seiner Mannschaft, allerdings kritisierte er nach dem Schlusspfiff seine Leistung als Trainer: „Das Spiel war heute schlecht gecoacht. Ich habe währenddessen keinen Rhythmus rein bekommen, auch was das Auswechseln anbelangt.“ Die Mannschaft habe gute Leistungen in der Offensive gezeigt, jedoch sei das System von Wernthaler für das Team in diesem Spiel nicht dienlich gewesen.

Es spielten: Shey Peddy (23 Punkte), Claudia Calvelo (4), Anne Breitreiner (8), Daniela Vogel (2), Stephanie Wagner (8), Anna Jurcenkova, Tiina Sten (12), Tatjana Stemmer, Sara Vujacic (2), Svenja Brunckhorst (1), Nicole Romeo (17), Emma Cannon (10).  soa

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