„Löwen“ bisher nicht zu schlagen

Miesbach am Freitag zu Gast beim EHC Waldkraiburg

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ehcEs geht Schlag auf Schlag weiter für das Aushängeschild der Sportstadt Waldkraiburg: Für die „Löwen“ stehen an diesem Wochenende die Duelle der Zwischenrunde mit dem TEV Miesbach auf dem Programm. Am Freitag gastiert der TEV in der bislang uneinnehmbaren Festung in Waldkraiburg (Beginn: 19.45 Uhr), am Sonntag reist das Team von Rainer Zerwesz ins Oberland und wird dabei auch wieder von zahlreichen Fans unterstützt werden (Beginn: 18 Uhr).

Bereits mehrfach hatten Rainer Zerwesz und seine Spieler in der laufenden Spielzeit das Vergnügen mit der Top-Mannschaft aus Miesbach. In der Vorbereitung gewannen die „Löwen“ auswärts mit 2:1, das Rückspiel entschieden die Industriestädter auf eigenem Eis mit 6:4 ebenfalls für sich. Als es in der Vorrunde ernst wurde und um Punkte ging, waren es am neunten Spieltag die Miesbacher, die den EHC mit 6:3 als erstes Team der Liga schlagen konnten.

Im Rückspiel revanchierten sich die Mannen um Kapitän Max Kaltenhauser  dann aber und gewannen mit 4:1- insgesamt spricht die Bilanz also klar für die „Löwen“, doch kann man diese Gedankenspiele inzwischen getrost vergessen. Denn es hat sich einiges getan beim Gegner aus dem Oberland: Trainer Michael Lehmann ist seit dem Ablauf des zweiten Spieltages der Zwischenrunde nämlich nicht mehr an der Bande der Miesbacher. Der ehrgeizige Coach und der Verein lösten in, wie es hieß, beiderseitigem Einvernehmen den Vertrag über die Zusammenarbeit und gehen in Zukunft getrennte Wege.

Wie man hört, soll es auch innerhalb der Mannschaft zu Unstimmigkeiten gekommen sein- doch ist dieses Kapitel passé und ab sofort steht bis zum Saisonende mit Alfred „Fredy“ Sterba nun ein echtes Miesbacher Urgestein an der Bande des TEV. Vor knapp 20 Jahren schnürte er selbst noch als Verteidiger die Schlittschuhe für Miesbach und trainierte bis vor kurzem auch den TEV-Nachwuchs. Zum Einstand gewann Sterba in der eigenen Halle am letzten Freitag gleich einmal gegen Lindau mit 4:1, das Rückspiel ging dagegen mit 1:5 verloren. Miesbach hat damit und mit dem Punkt aus den beiden Vergleichen mit Höchstadt zum Zwischenrunden-Auftakt (2:7 und 3:4 nach Penalty-Schießen) vier Zähler auf dem Konto und liegt derzeit in der Tabelle der Gruppe A hinter den „Löwen“, Höchstadt und Lindau auf Rang vier. „Miesbach hat eine sehr gute Mannschaft, mit starken Einzelspielern und ganz viel Erfahrung. Da müssen wir wieder extrem aufpassen und brauchen alle Unterstützung, wenn wir da etwas holen wollen“, weiß auch EHC-Coach Rainer Zerwesz über die Mannschaft um die letztjährigen Zweitliga-Spieler Daniel Hilpert und Peter Kathan zu berichten.

Gerade wie bei der Niederlage in der Vorrunde können und dürfen sich seine Spieler nicht mehr anstellen: „Da haben wir wirklich nicht gut gespielt und waren überhaupt nicht da in den ersten Minuten“, erinnert sich Zerwesz zurück. Das damalige Resultat: Nach 12 Minuten war man gegen die spielstarken Miesbacher bereits mit 0:3 zurück. Ein Rückstand, der gegen einen nominell so stark besetzten Gegner wie den Titelaspiranten TEV alles andere als leicht, wenn nicht sogar unmöglich aufzuholen ist. Umso mehr hofft Zerwesz jetzt bereits am Freitag auf die notwendige Unterstützung von den Rängen: „Wir wollen zuhause natürlich weiterhin ungeschlagen bleiben. Das geht nur, wenn die Halle kocht und wieder voll ist und die Jungs damit nochmals zusätzlich gepusht werden“, so der 46-Jährige.

Am Sonntag in Miesbach ist es um die Unterstützung schon mal sicherlich gut bestellt: Der Fanbus der Firma Sturz ist fast voll und fährt am Sonntag, um 16 Uhr vor dem Eisstadion ab, um rechtzeitig zu Spielbeginn um 18 Uhr vor Ort zu sein. Kurzentschlossene können ihr Glück noch versuchen und sollten sich kurz vor der Abfahrt einfach am Stadion einfinden, um so mögliche Restplätze noch zu ergattern. Weitere Informationen zum Fanbus finden Interessierte auf der Homepage der Waldkraiburger „Löwen“ unter www.ehcwaldkraiburg.com. Michael Gößl

 

 

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