Dank für die hervorragende Zusammenarbeit!

Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg am Bahnhof erfolgreich entschärft

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Foto-3Gegen Mitternacht kam die erfreuliche Nachricht nach aufregenden Stunden: „Die zweite Entschärfung einer Bombe am Bahnhofsareal innerhalb von neun Monaten ist komplikationslos und in hervorragendem Zusammenwirken der Einsatzkräfte verlaufen. Es gab weder Personen- noch Sachschäden.“, bilanzierte Einsatzleiter Oliver Horner die erfolgreiche Entschärfung und Beseitigung der Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die auf dem nördlichen Bahnhofsareal in Rosenheim auf Höhe von Auerbräu gefunden worden war. Die fast 5000 betroffenen Bürger konnten in der Nacht in ihre Wohnungen zurückkehren.

„Innerhalb von nur vier Stunden ist ein Areal mit fast 5.000 Einwohnern nördlich und südlich des Bahnhofs evakuiert worden. Die Räumung des Gebiets ging ruhig und überaus diszipliniert über die Bühne“, so Horner.

„Die Arbeiten zur Entschärfung der Bombe begannen um 22.53 Uhr. Sie dauerten 40 Minuten. Um 23.33 Uhr konnten Polizei und Feuerwehr Entwarnung geben, das evakuierte Gebiet wieder für die Anlieger freigeben und den Sperrkreis aufheben“, zeigte sich Stadtbrandrat Hans Meyrl mit dem Verlauf der eigentlichen Entschärfungsarbeiten zufrieden. „Die Zusammenarbeit der insgesamt 420 beteiligten Einsatzkräfte hat hervorragend geklappt. Alle notwendigen Arbeiten liefen souverän“, so Meyrl.

Einsatzleiter Oliver Horner und Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer dankten den Einsatzkräften der Polizei, den drei Zügen der Bereitschaftspolizei aus München und Dachau, der Bundespolizei-Inspektion Rosenheim, den Feuerwehren aus Rosenheim, Happing, Aising, Aisingerwies und Westerndorf St. Peter, dem THW, der Bergwacht, den Johannitern, dem Medizinischen Hilfswerk, dem Krisen-Interventionsteam und speziell auch dem BRK und dem Malteser Hilfsdienst sowie deren Rettungshunde-Staffel für die reibungslose Abwicklung der Evakuierung und die umfassende Betreuung der Anlieger in den Unterbringungsräumen in der Luitpoldhalle und der Volksschule Fürstätt.

Während Großeinsatz auch noch ein Brand

„Die untergebrachten Bürger haben sich sehr positiv über die Qualität der Betreuung geäußert“, so Bauer. Auch die Zusammenarbeit mit der DB AG, ihrem Notfallmanager und den regionalen Netzbetreibern Meridian und Südostbayern-Bahn habe hervorragend geklappt. Die Freiwillige Feuerwehr Pang hatte während des Einsatzes die Sicherung des übrigen Stadtgebiets übernommen und währenddessen einen schweren Wohnhausbrand gelöscht.

Für eventuelle Nachfragen im Gefolge der Bomben-Entschärfung steht den Bürgern das städtische Ordnungsamt unter 08031/365-1311 zur Verfügung.

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