Mit „ungarischen Leidenschaften“ beginnen

Große Neujahrs-Galamatinee in Wasserburg mit Donauphilharmonie Wien

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DonauDas neue Jahr mit „ungarischen Leidenschaften“ musikalisch beginnen, dazu sind die Musikfreunde in Wasserburg eingeladen. Die beliebte Donauphilharmonie Wien unter der Leitung von Manfred Müssauer bestreitet ihr diesjähriges Neujahrskonzert im historischen Wasserburger Rathaussaal – am Dienstag, 6. Januar, um 11 Uhr. Eine Neujahrsgala als Matinee. Zu hören sind unter anderem Werke von Johann Strauss, Berlioz, Kálmán. Die Solisten sind Heidi Manser (Sopran) und Steven Scheschareg (Bariton). Ein Teil der Einnahmen ergeht zugunsten der Aktion für das Leben e.V. Veranstalter ist der Kulturverein im Landkreis.

Die Donau Philharmonie Wien ist bekannt für ihren speziellen Klang, der den zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert dargebotenen Originalklang wiederaufleben lässt. Genau zu diesem Zweck wurde das Ensemble im Jahr 2000 gegründet. Von Anfang an gelang es den Musikern, mit „Virtuosität, Leidenschaft und Präzision in der musikalischen Umsetzung“ enthusiastische Reaktionen bei Publikum und Kritik auszulösen.

Bei den Mitgliedern des Orchesters handelt es sich um freiberufliche Solisten oder Kammermusiker, die vornehmlich aus Österreich stammen. Engagierte Musiker aus bedeutenden Orchestern Deutschlands, Ungarns und der Slowakei ergänzen dieses glänzende Aufgebot. Dadurch machen sowohl die Zusammensetzung wie auch sein Name die europäische Dimension dieses Klangkörpers deutlich, in dem die Donau das verbindende Element symbolisiert.

Die Kärntner Sopranistin Heidi Manser macht vor allem durch ihre hohe Bühnenpräsenz und strahlende Ausdruckskraft von sich reden. Bei Zuhörern wie Rezensenten sorgt die Preisträgerin des internationalen Nico-Dostal-Gesangswettbewerbes immer wieder für Begeisterung. Ihre Engagements führten Heidi Manser vorwiegend in den deutschsprachigen Raum. Aber auch in Ländern wie Holland und Italien sowie in Asien und Afrika gab die Ausnahmekünstlerin bereits Kostproben ihres Könnens.

Der österreichische Bariton Steven Scheschareg wird besonders wegen seiner Vielseitigkeit und markanten Stimme geschätzt. Der Gewinner des George London Preises der Wiener Staatsoper erntete großes Lob für seine Interpretationen Alter und Neuer Musik. Erfolg hatte Scheschareg in Amerika ebenso wie in Europa. In der laufenden Spielzeit ist der Weltklassesänger am Nationaltheater Mannheim und an der Wiener Volksoper zu erleben.

Chefdirigent ist Manfred Müssauer.

Virtuosität, Leidenschaft und Präzision sind die von Kritikern oftmals gelobten Eigenschaften, die die musikalischen Interpretationen des österreichischen Dirigenten Manfred Müssauer auszeichnen. Er gilt als Geheimtipp in der internationalen Musikszene, dem die Starallüren einer „Primadonna des Taktstocks“ fern sind. Als seine Visitenkarte lässt er ausschließlich seine künstlerische Arbeit und sein großes Engagement für zu Unrecht vergessene Werke der Musikliteratur gelten, denen er mit seinen lebendigen Interpretationen wieder zu entsprechender Aufmerksamkeit verhilft.

Noch während seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien wurde Manfred Müssauer von Herbert von Karajan als musikalischer Assistent bei den Salzburger Festspielen engagiert, wo er in der Folge auch mit James Levine und Horst Stein arbeitete. Diese prägenden Erfahrungen versuchte er schon bald in seiner eigenen Arbeit als Dirigent erfolgreich einzubringen.

Seinem Debüt bei der Mährischen Philharmonie im Jahr 1991 folgten rasch zahlreiche Einladungen von internationalen Theatern und Orchestern wie dem Opernhaus Graz, Nationaltheater Ostrava, Metropoltheater Berlin, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Ungarischen Nationalphilharmonie, dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester, dem Concertverein Wien (Wiener Symphoniker), den Nürnberger Symphonikern, dem Prager Kammerorchester, der Slowakischen Staatsphilharmonie, dem Corean State Philharmonic Orchestra Ulsan, den Prager Symphonikern, der Jenaer Philharmonie, Zagreber Philharmonie, dem Cheltenham Symphony Orchestra u.v.a.

Von 2001bis 2004 war Manfred Müssauer ‘Principal Associate Conductor’ des britischen Orchestra of the Swan. Sein mit Begeisterung aufgenommenes Wirken bei diesem Klangkörper und die höchst erfolgreichen Tourneen führten zur Gründung von The Shakespeare Symphony, dessen Chefdirigent Manfred Müssauer seit 2004 ist. Die gleiche Position hat er seit 2000 auch bei der Donau Philharmonie Wien inne, deren künstlerischer Leitgedanke Interpretationen im Originalklang des ausgehenden 19.und frühen 20. Jahrhunderts sind. Die euphorische Resonanz auf die gemeinsamen Konzerte spiegelt sich in den Presseberichten ebenso wider wie in den zahlreichen Einladungen, die dem Orchester vorliegen. Manfred Müssauer ist mittlerweile Gast in den bekanntesten Konzerthäusern der Welt, gemeinsam mit seinen Klangkörpern ist er auch bei vielen internationalen Musikfestivals präsent.

Seine intensiven und mitreißenden Interpretationen, phantasievollen Programmkonzeptionen sowie die offene und effiziente Art der Probengestaltung machen ihn auch zu einem begehrten Dirigenten für CD-Produktionen. Diese musikalische Vielseitigkeit schlägt sich auch in den bisher eingespielten 22 CDs nieder, die bei so renommierten Labels wie Thorofon, Marco Polo (Naxos), Pan Classics, Re Nova Classics, Bella Musica/Antes und Fidelitas erschienen sind.

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