Ein Sieg als Weihnachtsgeschenk

Starbulls gewinnen gegen Roten Teufel Bad Nauheim mit 5:2

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1226_SBR_Nauheim_Kuscheltiere_2Sie können es doch noch, gewinnen. Nach sechs Niederlagen in Folge haben die Starbulls Rosenheim am zweiten Weihnachtsfeiertag endlich wieder drei Punkte geholt. Sie gewannen vor 3019 Zuschauern zuhause gegen die Roten Teufel Bad Nauheim mit 5:2. „Wir hätten auch schon gegen Crimmtischau gewinnen können, aber das war jetzt wichtig”, sagte Starbulls-Trainer Franz Steer nach dem Spiel.

Und so gingen die Rosenheimer auch in das Spiel.
Starbulls mit Druck, Bad Nauheim mit dem ersten Tor

Im ersten Drittel machten die Starbulls von Beginn an Dampf und kamen schon in der ersten Minute zu einer Großchance. Die Latte verhinderte aber den ersten Treffer durch Maximilian Hofbauer. Es folgten weitere Rosenheimer Chancen, mit dem ersten Angriff ging dann aber Bad Nauheim in Führung.

Starbulls-Goalie Patrick Ehelechner konnte einen Schuss von der blauen Linie nach links abfälschen, auch den Nachschuss auf den linken Pfosten parierte er im Liegen. Die Scheibe kullerte dann vor das leere Rosenheimer Tor und Harry Lange ließ sich nicht lange zum 0:1 aus Rosenheimer Sicht in der vierten Minute bitten.

Edfelder trifft erstmalig in der DEL2

Die Starbulls blieben aber dran und drückten. Im Powerplay fiel dann der Ausgleich, Tyler McNeely traf im Nachschuss in der zehnten Spielminute. Das Spiel war dann nach einem regelrechten Kuscheltierregen längere Zeit unterbrochen.

Nur zwei Minuten später klingelte es wieder im Kasten des Bad Nauheimer Keepers Benedict Roßberg. Marcus Götz hatte von der blauen Linie geschossen, Roßberg hielt. Die Scheibe ging ihm aber durch den linken Beinschoner, Manuel Edfelder reagierte am schnellsten und schob zur 2:1 Führung der Starbulls ein.
Granatentor von Trabucco

Im zweiten Drittel kamen die Starbulls wieder gut aus der Kabine. In der 26. Minute traf Mario Trabucco unnachahmlich zum 3:1. Sergio Somma hatte den Puck an die linke Seite der blauen Linie gelegt, Trabucco fackelte nicht lange und zog direkt ab. Die Scheibe schlug gegen den Innenpfosten und ins Tor. Keine Minute später mussten die Starbulls allerdings den Anschlusstreffer hinnehmen. Markus Schütz hatte am rechten Bullykreis zu viel Platz und zimmerte per Handgelenkschuss den Puck über die Fanghand von Ehelechner in den Winkel zu 2:3.

Drittes Drittel mit Starbulls-Überlegenheit
Das dritte Drittel gehörte dann nur noch den Starbulls. Zunächst hatte Maximilian Hofbauer wieder eine Großchance zum 4:2, schoß Roßberg nach einem schönen Alleingang direkt auf die Stockhand.
Es dauerte bis zur 53. Minute, bis die Rosenheimer Fans wieder jubeln konnten. Tim Kunes zog im Powerplay von der blauen Linie mit einem satten Schlagschuss ab, die Scheibe flog gegen den Pfosten und prallte Roßberg an den Rücken. Von da aus fand sie den Weg ins Tor zum 4:2.
Mario Trabucco machte in der 58. Minute den Sack zu. Er fing mit der Hand die Scheibe in der neutralen Zone ab, legte sie sich leicht vor und fuhr alleine auf Roßberg zu. Trabucco setzte seine Spezialität ein, feuerte aus dem Handgelenk, so dass der Puck über die Fanghand von Roßberg zischte und im Netz zum 5:2 einschlug.
Kuscheltiere in der Hand, Landshut im Blick
Die Starbulls haben jetzt 43 Punkte auf dem Konto und jede Menge Kuscheltiere in der Hinterhand. Denn nach dem 1:1 Ausgleich schmissen die Zuschauer Unmengen Teddybären, Schweinchen, Hunde und dergleichen auf das Eis. Diese Kuscheltiere werden bereits Samstagmorgen vom BRK abgeholt, um im Balkan an bedürftige Kinder übergeben werden zu können.

Bereits am Sonntag geht es weiter für die Starbulls Rosenheim, die dann in Landshut spielen. Und einen Tag vor Silvester empfangen sie um 19.30 Uhr im Rosenheimer Kathrein Stadion den SC Riessersee.

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