Pakete jetzt auf ihrem Weg nach Osteuropa

Johanniter-Weihnachtstrucker: Viele Fahrer haben extra Urlaub genommen

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TruckWeihnachtstrucker 2014 – Konvoi Rumänien Nord: 18 Lkw, fünf Begleitfahrzeuge, 59 Johanniter und Trucker, rund 23.000 Pakete. „Aktuell sind wir in Oed in Österreich zur Rast. Die erste Hälfte der ersten Etappe ist geschafft, gleich geht’s weiter in Richtung Budapest (unser Foto).“ Diese Nachricht erreichte die Johanniter eben per SMS von einem ihrer Fahrer! Die Johanniter-Weihnachtstrucker sind unterwegs! 39 Lastwagen der Johanniter fahren ab heute, dem zweiten Weihnachtsfeiertag, Hilfspakete nach Südosteuropa. Unter lautem Beifall starteten um 12 Uhr von Landshut aus die Johanniter-Weihnachtstrucker auf ihre lange Fahrt nach Osteuropa …

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Tausende Kilometer Autobahn und etliche Zollkontrollen liegen vor den vier Konvois, bis sie ihre Ziele in Albanien, Bosnien und Rumänien erreicht haben. Läuft alles gut, werden die Fahrer an Neujahr wieder zu Hause in Bayern sein …

Die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer bringen rund 51.000 Hilfspakete zu bedürftigen Familien nach Südosteuropa. Die Päckchen sind gefüllt mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln, die vor Ort dringend benötigt werden – alle gespendet von der bayerischen Bevölkerung. Unzählige Schulklassen, Kindergartengruppen, Unternehmen, Vereine und Privatpersonen beteiligten sich an der Aktion der Johanniter in Bayern. Auch viele aus dem Altlandkreis!

„Ich danke allen, die den Johanniter-Weihnachtstrucker auch in diesem Jahr wieder
unterstützt haben, vor allem unseren vielen Ehrenamtlichen, den Kollegen vom
Technischen Hilfswerk und unserem Partner Lidl. Mein besonderer Dank gilt allen
unseren Fahrerinnen und -fahrern des Johanniter-Weihnachtstruckers, die die lange
Fahrt und die Mühe auf sich nehmen und die Päckchen zu Menschen bringen, die
diese Hilfe wirklich benötigen“, sagte Andreas Hautmann, Landesvorstand der
Johanniter in Bayern bei der Abfahrt. „Ich wünsche mir, dass sie gesund wieder
nach Hause kommen.“ Auch Hans Rampf, Oberbürgermeister der Stadt Landshut,
wünschte den Fahrern alles Gute für die Tour.

Nach dem ökumenischen Reisesegen durch Dekan Siegfried Stelzner und Sitftsprobst
Monsignore Dr. Franz Josef Baur starteten die 39 Lkw ihre Motoren. Fast 100
Fahrer und Begleitfahrer machten sich auf den Weg. Mit lautstarkem Hupen und
unter dem Applaus der etwa 500 Zuschauer fuhren die Sattelzüge durch die
Landshuter Altstadt Richtung Osteuropa. Viele tausend Kilometer Straße liegen
vor den Fahrern. Voraussichtlich am Silvesterabend werden die meisten Trucker
zurück erwartet. Für die Fahrer des Albanien-Konvois könnte es ein Tag später
werden: Wegen vorhersehbarer Verzögerungen am Zoll werden sie wohl erst an
Neujahr zurückkehren.

Viele der Fahrer sind seit etlichen Jahren dabei und nehmen extra Urlaub, damit sie die Pakete nach Osteuropa bringen können …

Fotos: Johanniter

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