Schweres Zugunglück – Frau in Lebensgefahr

Gestern bei Mittergars: Pkw lag nach Überschlag auf den Gleisen

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Foto 1Mittergars – In Lebensgefahr schwebt eine Frau (48), die gestern am Spätnachmittag mit ihrem Auto auf die Gleise bei Mittergars geschleudert und von einem Zug erfasst wurde. Die Frau war laut Polizei im Fiat so schwer eingeklemmt worden, dass sie erst nach zwei Stunden von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden konnte. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in ein Münchner Krankenhaus. Im Zug befanden sich 26 Personen; von den Insassen wurde niemand verletzt, heißt es …

Gegen 17.20 Uhr war die Frau aus Waldkraiburg mit ihrem Fiat auf der Straße von Gars-Bahnhof in Richtung Jettenbach unterwegs. Kurz vor Mittergars kam sie auf gerader Strecke mit den rechten Rädern ihres Pkw auf das Bankett. Das Auto schleuderte quer über die Fahrbahn und anschließend nach links von der Straße. Dort prallte es erst gegen den Gleiskörper der Bahnlinie Rosenheim – Mühldorf.

Durch den Anprall wurde der Pkw aber laut Polizei ausgehebelt und landete mit dem Dach auf dem Gleiskörper. Kurz darauf näherte sich ein Triebwagen der Deutschen Bundesbahn Richtung Mühldorf, den ein 24-jähriger Lokführer steuerte. Er leitete noch eine Notbremsung ein, konnte aber einen Zusammenstoß mit dem Pkw nicht mehr verhindern.

Der Pkw verkeilte sich vorne rechts unter dem Zug und wurde etwa 300 Meter mitgeschleift, ehe der Zug zum Stehen kam.

Insgesamt wird der Sachschaden auf über 100.000 Euro geschätzt.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft kam ein Gutachter zur Unfallstelle.

Die Feuerwehren Gars, Wang, Mittergars, Grünthal, Jettenbach, St. Erasmus, Kraiburg und Aschau waren eingesetzt.

Die Kreisstraße und die Bahnlinie waren für mehrere Stunden gesperrt; die Feuerwehr leitete den Straßenverkehr um.

An der Unfallstelle waren auch die Bundespolizei und Bedienstete der Deutschen Bundesbahn mit einem Notfallmanager anwesend. Fotos: Georg Barth

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