„Im ersten Viertel ist alles schief gelaufen“

Basketball-EuroCup gestern: Wasserburger Damen verlieren in Ungarn

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SheyPecs/Wasserburg – 74:86 verloren, aber immerhin den direkten Vergleich gewonnen: Mit dieser Minimalausbeute im Gepäck kommen die Wasserburger Basketball-Damen von der EuroCup-Auswärtsreise aus dem ungarischen Pecs zurück. Nach dem vierten Spieltag hat der TSV damit eine ausgeglichene Bilanz von zwei Siegen aus vier Spielen und rutscht vorläufig auf den dritten Platz in der Gruppe G zurück. Bei Wasserburg war Kapitän Svenja Brunckhorst nach ihrer Verletzung aus dem Liga-Spiel durch die hervorragende medizinische Versorgung durch das Therapie-Zentrum Friedl …

… rechtzeitig wieder fit geworden und konnte von Beginn an spielen. Sie und ihre Teamkolleginnen – auch Anne Breitreiner hatte sich kurzfristig entschieden, für dieses wichtige Spiel doch mit nach Ungarn zu fahren – starteten gut und führten schnell 10:4.

Doch dann legten die Gastgeberinnen einen gewaltigen Zahn zu und schienen die 23 Punkte für den Gewinn des direkten Vergleichs schon im ersten Viertel gut machen zu wollen. Innerhalb von fünf Minuten drehten sie das Spiel mit einem 18:0-Lauf und gewannen das erste Viertel mit 29:15. In der Folge ging es ähnlich weiter und zwischenzeitlich führten die Ungarinnen mit 37:22 (15. Minute). Die Gäste aus Bayern besannen sich dann auf ihre Stärken und verkürzten bis zur Halbzeitpause auf 37:43.

Kurz nach dem Seitenwechsel betrug der Rückstand dann nur noch einen Punkt (48:49 in der 23. Minute), doch schnell war PEAC-Pécs wieder auf zehn Punkte davon gezogen. Der Abstand pendelte sich zwischen sieben und zwölf Punkte ein, näher als auf fünf kam Wasserburg nicht mehr heran und musste sich mit 74:86 geschlagen geben.

„Wir haben drei Viertel auf Augenhöhe gespielt“, bilanzierte Head-Coach Bastian Wernthaler: „Doch im ersten Viertel ist alles schief gelaufen, was schief laufen kann: schnelle Foul-Trouble bei der starken Anna Jurcenkova, blutige Nase bei Emma Cannon. Da sind wir dann einfach noch nicht clever genug, dass schnell genug wegzustecken.“

Weiter geht es im EuroCup Women am  Donnerstag, 11. Dezember mit dem Heimspiel gegen die Young Cats aus Belgien – ein Sieg gegen den Tabellenletzten ist Pflicht. Am 17. Dezember ist dann Nantes zu Gast in der Badria-Halle zum wohl entscheidenden Spiel um den Einzug ins Achtelfinale. Und in der Endabrechnung könnte der gewonnene Vergleich gegen PEAC-Pécs dann entscheidend sein.

Es spielten: Shey Peddy (15 Punkte / 5 Rebounds / 3 Assists – unser Foto ganz oben), Claudia Calvelo, Anne Breitreiner (13 Punkte / 4 Rebounds), Dani Vogel, Steffi Wagner (5 Punkte), Anna Jurcenkova (12 Punkte / 6 Rebounds), Tiina Sten (7 Rebounds / 4 Assists), Sara Vujacic, Svenja Brunckhorst (3 Punkte / 3 Rebounds / 3 Assists), Nicole Romeo (1 Punkt) und Emma Cannon (18 Punkte / 12 Rebounds / 5 Assists).         soa

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