Ein Mindestabstand für Windräder!

Die Höhe mal Zehn - CSU nutzt Mehrheit im Landtag - Gesetz beschlossen

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WindPfaffing/Edling/Altlandkreis – Die umstrittene Abstandsregelung von Windkraftanlagen zu Wohnhäusern wurde am Mittwochabend beschlossen. So verlautet es aus dem Landtag. Alle Anträge der Opposition nutzten nichts – auch nicht Winkelzüge über die Geschäftsordnung des Landtages. Einen Missbrauch dieser Geschäftsordnung hatten sich CSU und Opposition gegenseitig vorgeworfen. Die Windkraft werde eingeschränkt, noch bevor der Dialog darüber erst begonnen habe, betonte die Opposition von SPD, den Grünen und Freien Wählern heute noch einmal. Ihrer Meinung nach hätte eine zweite Expertenanhörung die Rechte der Gemeinden besser klären können …

Unser Foto: Gegner von Windrädern im der ländlichen bayerischen Region führen meist das Beispiel der Höhe eines Windrades im Verhältnis zum Münchner Olympiaturm an.

 

In der ersten Anhörung hatten elf von zwölf Experten das geplante Gesetz abgelehnt. Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses, Erwin Huber (CSU), sagte dazu, es würden Argumente gewichtet, nicht die Zahl der Köpfe.

Die 10-H-Regelung: Laut Gesetz muss nun der Abstand eines Windrades zum nächsten Wohnhaus das Zehnfache der Höhe betragen – es sei denn, eine Kommune weiche per Gemeinderatsbeschluss oder Bürgerentscheid ausdrücklich davon ab.

Gegner der 10-H-Regel werfen der CSU vor, den Windkraftausbau in Bayern damit zum Erliegen gebracht zu haben …

Quelle B5 aktuell

Siehe auch:

Windräder: „Wir befürchten Welle des Streits”

 

 

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